Unfassbar: Ein betroffener Vater erzählt …

Die traurige Geschichte eines betroffenen Vaters, dessen 24-jähriger Sohn verstorben ist und der auf schrecklichste Art und Weise erfahren musste, dass laut Gesetzgebung in Deutschland nur 1 mündlich ausgesprochenes Ja 1 Elternteiles für das Inkrafttreten der Maschinerie „Organentnahme“ ausreicht und als unwiderruflich gilt, solange eine Einspruchsfrist nicht schriftlich festgehalten wird.

Ein dramatisches Beispiel, das aufzeigt, wie wichtig es ist, bereits zu Lebzeiten einen schriftlichen Widerspruch verfasst zu haben.

Wir trauern mit Uwe Müller und empfinden das allertiefste Mitgefühl. Wir wünschen ihm alles erdenklich Gute für den weiteren Lebensweg und vor allen Dingen viel Kraft, um wieder Freude in seinem Leben finden zu können.

Herzlichen Dank an Uwe Müller, mit dessen Erlaubnis wir seinen Erfahrungsbericht hier online stellen (Original nachzulesen unter: www.robbymüller.de).

Hier der Erfahrungsbericht von Uwe Müller:

Liebe Freunde und Bekannte,
Werte interessierte Besucher und Gäste,
ich frage mich, wie ich diesen Bericht kurz einleiten könnte… Es war die schlimmste Zeit und die schrecklichste Erfahrung meines bisherigen Lebens. Ich , beinahe 48 und näher an der Rente als an der Jugend , hatte mir bisher noch keine Gedanken über Tod, Betreuungsverfügung oder Organspenden gemacht; geschweige denn die gesamten Gesetze und Verfahrensweisen hinterfragt…    Dies hat sich in den letzten Tagen durch den schrecklichen Unfall meines Sohnes und den daraus resultierenden Begleitumständen grundlegend geändert. Die Resonanz eines jeden Lesers sollte darin bestehen, eventuell getroffene Entscheidungen zu überdenken und sich umfassend über die Tatsachen zu informieren, die uns allen größtenteils verschwiegen werden. Ein Versäumnis in dieser Richtung ist irgendwann vielleicht unumkehrbar und bringt für Betroffene und Beteiligte ein viel größeres Maß an Leid als die so schon tragischen Schicksalsschläge, die wir gelegentlich ertragen müssen …

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