„Eyes wide shut“ – Fragen, vor denen die meisten die Augen verschließen

1. Wie kann ein Mensch für tot erklärt werden, wenn sein Herz schlägt, noch atmet, der Blutdruck beim Ansetzen des Skalpells steigt und zu schwitzen beginnt, es zu Tränenbildung kommen bzw. auch Kinder gebären kann? Wie viele Lebenszeichen sind denn noch notwendig?

2. Wie kann der Deutsche Ethikrat am Hirntod-Konzept festhalten, obwohl eine Minderheit dagegen argumentierte, dass der Hirntod nicht gleichbedeutend mit dem Tod des Menschen sei? Dennoch war auch die Minderheit der Meinung, dass der unwiederbringliche Ausfall der Hirnfunktionen eine Entnahme von Organen ermöglicht – Was ist, wenn sie sich irren? Was ist, wenn aufgrund eines, wieder einmal, neuen „Wissensstandes“ in 20 oder 30 Jahren öffentlich erklärt wird, dass eine Organentnahme unter den gegebenen Umständen doch als grausam einzustufen ist und daher nicht durchgeführt werden kann und somit ein weiteres Kapitel der sogenannten „Medizin-Irrtümer“ darstellen wird (wie schon so oft in der Vergangenheit)?

3. Laut Wikipedia wird unter einer Meinung in der Philosophie eine Art des Fürwahrhaltens verstanden, die nicht auf strenger Prüfung beruht und sich infolgedessen der Möglichkeit des Irrtums bewusst ist. Meinung ist dem Glauben verwandt und ein Gegenbegriff zu Wissen! Seit Xenophanes (um 570 ‒ um 470 v. Chr.) wird in der Philosophie zwischen Meinung und Wissen unterschieden. Können wir uns also wirklich auf die Meinung Einzelner verlassen?

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„Warum sagt uns das keiner?“ – ab sofort gibt es eine neue animierte Darstellung von orgaNOs

 

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Organspende im Fokus – neue animierte Darstellung von orgaNOs

Diese wird Ihnen einen raschen Überblick über das gesamte Thema verschaffen. Sie werden hier über die wesentlichen Fakten, was sowohl Organspender als auch Organempfänger bei einer Organtransplantation durchmachen müssen, informiert.

Dauer: Ca. 4,5 Minuten
Klicken Sie zum Ansehen auf das obige Bild. Die Präsentation wird in einem neuen Reiter (Tab) geöffnet. Nach dem Laden klicken Sie einfach auf den Kreis mit Pfeil (siehe obige Grafik) in der Mitte.

Benutzen Sie danach bitte immer nur die RECHTE Pfeiltaste in der unteren Leiste, die kurz nach dem Laden gleich angezeigt wird, um die Präsentation in der vorgesehenen Reihenfolge abzuspielen.

Zum Start klicken Sie nun entweder auf das obige Bild oder auf folgenden Link:

http://www.organosprotection.com/im_fokus

Offene Diskussion mit einem verständnislosen Arzt

Sehr geehrter Herr Dr. Bankel,

in Bezugnahme auf Ihr Schreiben, darf ich wie folgt Stellung nehmen und Sie hiermit zu einer öffentlichen Diskussion einladen. Hier zuvor Ihr Email vom 27. Jänner 2014:

Hallo,
mit großer Bestürzung bin ich auf Ihre Seite gestoßen und bin sehr erschüttert. Ich habe Jahre bei der Organspende gearbeitet, bin selber Mediziner und bin traurig, dass Leser diese Unwahrheiten, die auf Ihrer Seite vermittelt werden, glauben – spinale Reflexe als Lebenszeichen zu deuten…ich bitte Sie…das ist Volksverhetzung und es tötet Menschen, die dringend auf ein Organ warten. Man kann nur an Ihr (vermutlich nicht vorhandenes) Gewissen appellieren, die Seite offline zu nehmen.
Verständnislos,
Dr. Lorenz Bankel

Nun, das macht auf den ersten Blick ja einen sehr fürsorglichen Eindruck. Da ich jetzt noch nicht weiß, ob Sie, wie Ihre Kollegen bereits zuvor, schon in der ersten Diskussionsrunde, wie es im Boxsport heißt technischem K.O. erliegen, und sich ebenfalls „mundtot“ zurückziehen werden, erlauben Sie mir angesichts der bisherigen Erfahrungen, wenn ich gleich in „medias res“ gehe.

Auch wenn mittlerweile auf den Hippokratischen Eid nicht mehr geschworen wird, so darf ich Ihnen zumindest für den Fall, dass Sie den ersten Grundsatz der medizinischen Ethik, „Primum non nocere“, vergessen haben sollten, dessen primäre Bedeutung wieder in Erinnerung rufen. Primum non nocere bedeutet “Zuerst einmal NICHT schaden„.

Ich will Ihnen das gerne einmal eindeutschen. Wenn es um Menschenleben geht, ist Vorsicht zu walten und von etwas, bei dem man sich nicht hundertprozentig sicher sein kann und berechtigte Zweifel bestehen, somit davon abzusehen. Es ist mir daher unbegreiflich, wie dieses dubiose Hirntod-Konzept allein unter diesem Gesichtspunkt jemals verabschiedet werden konnte.

Was ich Sie aber umgekehrt mit großer Bestürzung fragen muss, ist es Ihnen denn nicht bekannt, dass die Hirntod-Definition auf mehr als wackligen Beinen steht und diese bereits seit Jahrzehnten von einigen Fach-Ärzten selbst als nicht mehr vertretbar angesehen wird? Nichtsdestotrotz verhalten sich Ärzte wie Sie, als wenn es hier um einen gesicherten Wissensstand geht.

Dazu möchte ich Ihnen gerne folgende Experten als Referenz angeben:

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Der Organ-Opfer-Ausweis

Umfassende Aufklärung über das, was normalerweise „totgeschwiegen“ wird

Der Deutsche Bundestag hat sich für die Änderung des Transplantationsgesetzes ausgesprochen. Nach dem am 1.11.12 in Kraft tretenden Gesetz zur Regelung der Entscheidungslösung sollen alle Krankenversicherten ab 16 Jahren regelmäßig befragt werden, ob sie nach ihrem Tod zur Organspende bereit sind. Der Grundsatz der Freiwilligkeit der Organ- und Gewebespende bleibt erhalten (Anm. dies ist nur für Deutschland geltend! In Österreich beispielsweise braucht man Ihre Zustimmung nicht, falls Sie dort verunglücken – egal welcher Nationalität Sie angehören).

Aber wie soll man eine richtige Entscheidung zu einem Thema treffen können, wenn schwerwiegende Fakten darüber bewusst im Dunkeln gehalten werden?

„Organspender sind Lebensretter“, ein „Akt der Nächstenliebe“, „ich kann nach meinem Tod noch etwas Gutes tun“, „es ist Ihre Bürgerpflicht“ usw. – so wird uns Organspende verkauft. Genau aus diesem Grund sind angeblich 75% der Deutschen grundsätzlich bereit, ihre Organe nach ihrem Tod zu spenden. Dies ist die eine Seite.

Wie sieht aber die andere Seite, über die man nicht so spricht, die Schattenseite der Organspende aus? Was bedeutet Organspende eigentlich?

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Organspendeausweis: Warnung vor falschen Informationen

Da wir immer wieder auf die Verbreitung von falschen Informationen im Hinblick auf die angebliche „internationale Gültigkeit“ des deutschen Organspendeausweises sowie deren falsche bzw. mangelhafte Übersetzungen im Internet stoßen und auch die unterschiedlichen Landesregelungen im Bereich Organtransplantation immer wieder falsch dargestellt werden, möchten wir auf diesem Wege aufklären bzw. warnen, dass hier große Vorsicht geboten ist!

Die Information seitens der BZgA, dass der Organspendeausweis aus Deutschland auch in anderen Ländern Gültigkeit hat, ist FALSCH!

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