Ärzte wegen versuchten Totschlags angeklagt

Reblogged von n-tv: http://www.n-tv.de/panorama/Aerzte-wegen-versuchten-Totschlags-angeklagt-article15588066.html

Organspende-Skandal in Leipzig

Um schneller an Spenderorgane für ihre Patienten zu gelangen, sollen zwei Oberärzte der Uniklinik Leipzig bewusst falsche Angaben gemacht – und damit den Tod anderer Patienten in Kauf genommen haben. Jetzt erhebt die Staatsanwaltschaft Anklage.

Die Staatsanwaltschaft hat wegen des Transplantations-Skandals am Universitätsklinikum Leipzig Anklage gegen zwei ehemalige Oberärzte erhoben. Den Medizinern werde gemeinschaftlicher versuchter Totschlag in 31 Fällen vorgeworfen, teilte die Anklagebehörde mit.

Für die Staatsanwaltschaft steht fest, dass die Ärzte 2010 und 2011 falsche Angaben machten, um Patienten auf Wartelisten für Lebertransplantationen nach vorn zu bringen. Damit sei billigend in Kauf genommen, dass andere todkranke Patienten übergangen wurden.

Weiterlesen: Originalartikel

„Eyes wide shut“ – Fragen, vor denen die meisten die Augen verschließen

1. Wie kann ein Mensch für tot erklärt werden, wenn sein Herz schlägt, noch atmet, der Blutdruck beim Ansetzen des Skalpells steigt und zu schwitzen beginnt, es zu Tränenbildung kommen bzw. auch Kinder gebären kann? Wie viele Lebenszeichen sind denn noch notwendig?

2. Wie kann der Deutsche Ethikrat am Hirntod-Konzept festhalten, obwohl eine Minderheit dagegen argumentierte, dass der Hirntod nicht gleichbedeutend mit dem Tod des Menschen sei? Dennoch war auch die Minderheit der Meinung, dass der unwiederbringliche Ausfall der Hirnfunktionen eine Entnahme von Organen ermöglicht – Was ist, wenn sie sich irren? Was ist, wenn aufgrund eines, wieder einmal, neuen „Wissensstandes“ in 20 oder 30 Jahren öffentlich erklärt wird, dass eine Organentnahme unter den gegebenen Umständen doch als grausam einzustufen ist und daher nicht durchgeführt werden kann und somit ein weiteres Kapitel der sogenannten „Medizin-Irrtümer“ darstellen wird (wie schon so oft in der Vergangenheit)?

3. Laut Wikipedia wird unter einer Meinung in der Philosophie eine Art des Fürwahrhaltens verstanden, die nicht auf strenger Prüfung beruht und sich infolgedessen der Möglichkeit des Irrtums bewusst ist. Meinung ist dem Glauben verwandt und ein Gegenbegriff zu Wissen! Seit Xenophanes (um 570 ‒ um 470 v. Chr.) wird in der Philosophie zwischen Meinung und Wissen unterschieden. Können wir uns also wirklich auf die Meinung Einzelner verlassen?

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Video: „Einfach“ widersprechen? – Organspende-Widerspruch im Fokus

Das neue orgaNOs Video soll Ihnen Einblicke in die Komplexität länderspezifischer Organspenderegelungen gewähren sowie die mitunter hochbürokratischen Auflagen für einen korrekten Widerspruch aufzeigen, die auch bei jeder Urlaubs- und Geschäftsreise zu berücksichtigen sind.

Dauer: 4 Minuten

Zum Start klicken Sie einfach auf das untere Bild.

 

„Einfach widersprechen?“ Organspende-Widerspruch im Fokus

„Warum sagt uns das keiner?“ – ab sofort gibt es eine neue animierte Darstellung von orgaNOs

 

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Organspende im Fokus – neue animierte Darstellung von orgaNOs

Diese wird Ihnen einen raschen Überblick über das gesamte Thema verschaffen. Sie werden hier über die wesentlichen Fakten, was sowohl Organspender als auch Organempfänger bei einer Organtransplantation durchmachen müssen, informiert.

Dauer: Ca. 4,5 Minuten
Klicken Sie zum Ansehen auf das obige Bild. Die Präsentation wird in einem neuen Reiter (Tab) geöffnet. Nach dem Laden klicken Sie einfach auf den Kreis mit Pfeil (siehe obige Grafik) in der Mitte.

Benutzen Sie danach bitte immer nur die RECHTE Pfeiltaste in der unteren Leiste, die kurz nach dem Laden gleich angezeigt wird, um die Präsentation in der vorgesehenen Reihenfolge abzuspielen.

Zum Start klicken Sie nun entweder auf das obige Bild oder auf folgenden Link:

http://www.organosprotection.com/im_fokus

Offener Brief an Komiker Ralf Schmitz bezüglich seinem Organspende-Werbespot(t)

 

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Sehr geehrter Herr Schmitz,

mit großer Bestürzung sind wir auf Ihren Werbespot(t) für die Organspende „Kein Witz!“ und auch Ihr Interview, in dem Sie Ihre Beweggründe dafür erläutern, gestoßen und müssen Ihnen, entgegen Ihrer Meinung:

Humor dient als Türöffner, um festzustellen, ach so schlimm ist es gar nicht… Und gerade bei diesem Thema darf Humor ganz viel, ich trete niemandem auf die Füße (…) man muss es so wirklich sagen, dass es wirklich eine gute Sache ist“,

leider mitteilen, dass Sie damit völlig falsch liegen. Ich will Ihnen das gerne wie folgt begründen:

1. Auf der einen Seite, Herr Schmitz, haben wir die Organempfänger. Sehr kranke Menschen, die sich in ihrer Verzweiflung und Hoffnung auf ein besseres Leben sogar Organe von fremden Menschen einpflanzen lassen – oft mehrfache Operationen dafür notwendig sind, da das fremde Organ gleich zu Beginn abgestoßen wird. Ca. 30% von ihnen werden bereits im 1. Jahr sterben, weitere wenige Jahre später in Folge von Krebserkrankungen, Nierenversagen usw., verursacht durch die Immunsuppressiva, die sie gezwungen sind ein Leben lang einzunehmen. Von den psychischen Belastungen jetzt einmal ganz zu schweigen.

2. Auf der anderen Seite haben wir die Organspender, sterbende Menschen, die zum Zeitpunkt der Hirntod-Feststellung noch leben und de facto durch die Organexplantation grausam getötet werden.

3. Weitere Problematik: Untersuchungen haben gezeigt, dass es mitunter häufig zu Hirntod-Fehldiagnosen kommen kann und somit auch Patienten, die ev. noch eine Chance auf Genesung gehabt hätten, „irrtümlich“ als Organspender enden (https://organosinfo.wordpress.com/2014/03/03/gravierende-fehler-bei-hirntod-diagnosen/).

So viel zu „ach so schlimm ist es gar nicht..“

Und nun zu: „eine wirklich gute Sache“: Ein Fall, der sich vor ein paar Monaten in Indien ereignete: Ein 8-jähriges Mädchen wurde wegen Dehydrierung ins Krankenhaus

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Urlaubsziele: Spanien und Dominikanische Republik

Was Sie unbedingt über diese Reiseländer wissen sollten

Spanien ist für die meisten EU-Länder wichtigstes Ziel des Ausreiseverkehrs. Bei den insgesamt 60 Millionen Touristen aus aller Welt, die Spanien besuchen, liegt Deutschland an zweiter Stelle, gleich hinter den Briten.

Was allerdings die wenigsten wissen: In Spanien können Sie Organspender wider Willen werden
In Spanien gilt, was Organspende betrifft, die Widerspruchsregelung. Hier geht der Gesetzgeber grundsätzlich von einer Bereitschaft zur Organspende bei fehlendem Widerspruch zu Lebzeiten aus. Das bedeutet, dass ein schriftlicher Widerspruch, auf Spanisch (nicht auf Deutsch) unerlässlich ist, will man sich vor einer Explantation schützen.

Spanien ist übrigens weltweiter Rekordhalter, was die Anzahl an durchgeführten Explantationen betrifft. Gemäß Organización Nacional de Trasplantes (ONT) war 2013 sogar das Jahr mit den höchst erreichten Zahlen. ONT führt dies u.a. auf mehrere Faktoren zurück:

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orgaNOs Schutz-Leistungen wurden maßgeblich erweitert

Mit heutigem Tage wurde unsere „neue“ Homepage mit aktualisiertem Informationsgehalt, modernisierter Navigation und erweiterter Schutz-Leistungen online gestellt.

Darüber hinaus möchten wir auf folgende neue Seite hinweisen: http://www.organosprotection.com/expertenbrief.html

Über das Thema „Organspende“ wird viel gesprochen und geschrieben, sowohl in medizinischer wie auch in rechtlicher Natur, zumeist bedauerlicherweise aber nicht von Experten mit entsprechendem fachlichen oder beruflichen Background und/oder Qualifikationen, aus dem Grunde heute eine Unzahl falscher Informationen über dieses wichtige, kontroverse wie gefährliche Thema nicht nur im Internet kursieren.

Die Antworten, warum wichtig, warum kontrovers und warum gefährlich, werden Sie auf dieser Seite, auf der ausschließlich Fachleute zu Wort kommen, finden.

Hier finden Sie eine notwendige, wie wichtige Liste von Aussagen von Experten, bestehend aus Neurologen, Kardiologen, Anästhesisten, Nobelpreis- und Friedenspreisträger ebenso wie Krankenschwestern, die das auch gesehen haben, worüber andere nur mutmaßen, bis hin zu einer Stellungnahme Seiner Heiligkeit Papst Johannes Paul II.

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Offene Diskussion mit einem verständnislosen Arzt

Sehr geehrter Herr Dr. Bankel,

in Bezugnahme auf Ihr Schreiben, darf ich wie folgt Stellung nehmen und Sie hiermit zu einer öffentlichen Diskussion einladen. Hier zuvor Ihr Email vom 27. Jänner 2014:

Hallo,
mit großer Bestürzung bin ich auf Ihre Seite gestoßen und bin sehr erschüttert. Ich habe Jahre bei der Organspende gearbeitet, bin selber Mediziner und bin traurig, dass Leser diese Unwahrheiten, die auf Ihrer Seite vermittelt werden, glauben – spinale Reflexe als Lebenszeichen zu deuten…ich bitte Sie…das ist Volksverhetzung und es tötet Menschen, die dringend auf ein Organ warten. Man kann nur an Ihr (vermutlich nicht vorhandenes) Gewissen appellieren, die Seite offline zu nehmen.
Verständnislos,
Dr. Lorenz Bankel

Nun, das macht auf den ersten Blick ja einen sehr fürsorglichen Eindruck. Da ich jetzt noch nicht weiß, ob Sie, wie Ihre Kollegen bereits zuvor, schon in der ersten Diskussionsrunde, wie es im Boxsport heißt technischem K.O. erliegen, und sich ebenfalls „mundtot“ zurückziehen werden, erlauben Sie mir angesichts der bisherigen Erfahrungen, wenn ich gleich in „medias res“ gehe.

Auch wenn mittlerweile auf den Hippokratischen Eid nicht mehr geschworen wird, so darf ich Ihnen zumindest für den Fall, dass Sie den ersten Grundsatz der medizinischen Ethik, „Primum non nocere“, vergessen haben sollten, dessen primäre Bedeutung wieder in Erinnerung rufen. Primum non nocere bedeutet “Zuerst einmal NICHT schaden„.

Ich will Ihnen das gerne einmal eindeutschen. Wenn es um Menschenleben geht, ist Vorsicht zu walten und von etwas, bei dem man sich nicht hundertprozentig sicher sein kann und berechtigte Zweifel bestehen, somit davon abzusehen. Es ist mir daher unbegreiflich, wie dieses dubiose Hirntod-Konzept allein unter diesem Gesichtspunkt jemals verabschiedet werden konnte.

Was ich Sie aber umgekehrt mit großer Bestürzung fragen muss, ist es Ihnen denn nicht bekannt, dass die Hirntod-Definition auf mehr als wackligen Beinen steht und diese bereits seit Jahrzehnten von einigen Fach-Ärzten selbst als nicht mehr vertretbar angesehen wird? Nichtsdestotrotz verhalten sich Ärzte wie Sie, als wenn es hier um einen gesicherten Wissensstand geht.

Dazu möchte ich Ihnen gerne folgende Experten als Referenz angeben:

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Gravierende Fehler bei Hirntod-Diagnosen

Am Ende dieses Artikels finden Sie einen Link zu einem Video.  Hierbei handelt es sich um eine ARD-Reportage von Silvia Matthies. Sie sehen u.a. ein Interview mit dem Neurologen Dr. Hermann Deutschmann. Laut Report München untersuchte er von 2000 bis Ende 2005 230 Hirntodfälle im Raum Niedersachsen:

Die Untersuchung hat gezeigt“, so Deutschmann in Report, dass wir relativ häufig zu Patienten gerufen wurden, wo die behandelnden Ärzte glaubten, es läge der Hirntod vor, wir aber festgestellt haben, der Hirntod war noch gar nicht eingetreten, und das in der Größenordnung von 30 Prozent vergeblicher Einsätze.“

Anmerkung: 30% der Diagnosen waren falsch, was bedeutet, dass ein Drittel dieser Menschen NICHT hirntot war, was wiederum bedeutet, dass für ein Drittel dieser Menschen sämtliche gesundheitserhaltenden Maßnahmen zur Wiedergenesung sofort eingestellt und somit getötet wurden!

Deutschmann: „Das zeigt, dass das Thema Hirntoddiagnostik bei noch nicht allen Ärzten, noch nicht allen Intensivmedizinern insbesondere, angekommen ist und das Verständnis dafür fehlt.

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Veranstaltung der KAO: Hirntod – der neue Tod bei lebendigem Leib

Veranstaltung am 19.10.2013 um 14.30 bis 17.00 Uhr im Dompfarrsaal, Domplatz 12 in Frankfurt/Main 

Wohl jeder möchte, dass schwer erkrankten Menschen geholfen wird. Was jedoch bei der Werbung um Organspende geschieht, ist eine Irreführung der Menschen. „Nach meinem Tod…“, so heißt es im Spenderausweis und ähnlich in jeder Werbung. Von einem Toten kann man jedoch keine lebenden Organe entnehmen. Mit keinem Wort wird darüber aufgeklärt, dass der Hirntod nicht der Tod des Menschen ist, dass er lediglich eine juristische Definition ist, um ungestraft lebende Organe entnehmen zu können. Der Hirntod entbehrt jeglicher wissenschaftlicher Grundlage, ebenso wie die Behauptung, ein Mensch in diesem Zustand würde nichts mehr spüren.

In dieser Veranstaltung soll die Werbung für Organspende  kritisch unter die Lupe genommen, über  den sog. Hirntod und die Hirntoddiagnose aufgeklärt, die Situation der Angehörigen geschildert  werden, die sich in der Regel im Schock nach der schlimmsten Nachricht ihres Lebens befinden. Und es geht um die Bedürfnisse und die Würde von Menschen im Sterbeprozess.

„KAO – kritische Aufklärung über Organtransplantation“ wurde von Eltern gegründet, die im Schock und unwissend ihre Kinder zur Organentnahmen „freigaben“, also in einem Moment, wo diese Kinder ihre Eltern am meisten gebraucht hätten. Unser Anliegen ist eine ehrliche Aufklärung über die verschwiegenen Seiten der Transplantationsmedizin, damit Menschen eine tragfähige Entscheidung zu diesem Thema treffen können. Eine Entscheidung, die das eigene Sterben betrifft, kann nur jeder für sich selbst treffen.

Programm

14.30 Uhr Begrüßung
Renate Focke, 1.Vorsitzende von KAO e.V.

14.35 Uhr Hey, bis Spender! Organspende zwischen Biopolitik und Popkultur         
Dr. Mona Motakef, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der Universität Duisburg-Essen

15.oo Uhr Der Hirntod ist nicht der Tod des Menschen  
Dr. Paolo Bavastro, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie

15.45 – 16.15.00 Uhr  Pause

16.15 Uhr Heilige Zwecke – unheilige Mittel. Erfahrungen einer Angehörigen        
Gisela Meier zu Biesen, Lehrerin für Krankenpflege i. R.

16.40 Uhr Der Mensch – (k)ein Geheimnis – und die Zwickmühle Gottes    
Erdmute Wittmann, Pfarrerin i. R.

17.00 Uhr Ende

Moderation:  Gebhard Focke, Lehrer i. R. und betroffener Vater

Der Organ-Opfer-Ausweis

Umfassende Aufklärung über das, was normalerweise „totgeschwiegen“ wird

Der Deutsche Bundestag hat sich für die Änderung des Transplantationsgesetzes ausgesprochen. Nach dem am 1.11.12 in Kraft tretenden Gesetz zur Regelung der Entscheidungslösung sollen alle Krankenversicherten ab 16 Jahren regelmäßig befragt werden, ob sie nach ihrem Tod zur Organspende bereit sind. Der Grundsatz der Freiwilligkeit der Organ- und Gewebespende bleibt erhalten (Anm. dies ist nur für Deutschland geltend! In Österreich beispielsweise braucht man Ihre Zustimmung nicht, falls Sie dort verunglücken – egal welcher Nationalität Sie angehören).

Aber wie soll man eine richtige Entscheidung zu einem Thema treffen können, wenn schwerwiegende Fakten darüber bewusst im Dunkeln gehalten werden?

„Organspender sind Lebensretter“, ein „Akt der Nächstenliebe“, „ich kann nach meinem Tod noch etwas Gutes tun“, „es ist Ihre Bürgerpflicht“ usw. – so wird uns Organspende verkauft. Genau aus diesem Grund sind angeblich 75% der Deutschen grundsätzlich bereit, ihre Organe nach ihrem Tod zu spenden. Dies ist die eine Seite.

Wie sieht aber die andere Seite, über die man nicht so spricht, die Schattenseite der Organspende aus? Was bedeutet Organspende eigentlich?

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