Gravierende Fehler bei Hirntod-Diagnosen

Am Ende dieses Artikels finden Sie einen Link zu einem Video.  Hierbei handelt es sich um eine ARD-Reportage von Silvia Matthies. Sie sehen u.a. ein Interview mit dem Neurologen Dr. Hermann Deutschmann. Laut Report München untersuchte er von 2000 bis Ende 2005 230 Hirntodfälle im Raum Niedersachsen:

Die Untersuchung hat gezeigt“, so Deutschmann in Report, dass wir relativ häufig zu Patienten gerufen wurden, wo die behandelnden Ärzte glaubten, es läge der Hirntod vor, wir aber festgestellt haben, der Hirntod war noch gar nicht eingetreten, und das in der Größenordnung von 30 Prozent vergeblicher Einsätze.“

Anmerkung: 30% der Diagnosen waren falsch, was bedeutet, dass ein Drittel dieser Menschen NICHT hirntot war, was wiederum bedeutet, dass für ein Drittel dieser Menschen sämtliche gesundheitserhaltenden Maßnahmen zur Wiedergenesung sofort eingestellt und somit getötet wurden!

Deutschmann: „Das zeigt, dass das Thema Hirntoddiagnostik bei noch nicht allen Ärzten, noch nicht allen Intensivmedizinern insbesondere, angekommen ist und das Verständnis dafür fehlt.

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