Weihnachtsbaum der guten Wünsche …

Wir
wünschen
Euch ein frohes
Weihnachtsfest, ein
paar Tage zum Ausruhen und
Genießen, zum Kräfte sammeln für
ein neues Jahr. Ein Jahr ohne Seelen-
schmerzen und ohne Sorgen, mit soviel Erfolg,
wie Ihr braucht, um zufrieden zu sein, und nur so
viel Stress, wie Ihr vertragt, um gesund zu bleiben, mit
so wenig Ärger wie möglich und so viel Freude, wie nötig,
um 365 Tage rundum glücklich zu sein. Diesen Weihnachtsbaum
senden wir Euch mit vielen herzlichen Grüßen!

xmas_baum_2016

Organspende: Die verheimlichte Wahrheit — Terraherz

Mit einer Organspende nach dem eigenen Tod das Leben anderer retten – wer könnte schon etwas dagegen haben? Ist nicht das Fortleben eines anderen Menschen ein gewisser Trost für den eigenen Tod? Der bekannte Jurist Dr. Georg Meinecke ist entschieden anderer Meinung. Jahrzehntelang galt er als Deutschlands Patientenanwalt Nummer 1 und setzt sich seit seiner […]

über Organspende: Die verheimlichte Wahrheit — Terraherz

Neue Forschungsergebnisse: Gefahr für Alzheimer nach Hirnhauttransplantation

Seit letztem Jahr weiss man, dass Alzheimer-typische Eiweisse bei bestimmten medizinischen Therapien übertragbar sind. Zu diesen gefährlichen Behandlungen gehört auch die Hirnhaut-Transplantation (Quelle: Neue Zürcher Zeitung)

Nach derzeitigem Wissensstand ist die Alzheimerdemenz nicht von Mensch zu Mensch übertragbar, ausser bei medizinischen Therapien. Forscher der Universitäten Zürich und Wien zeigen, dass auch Hirnhaut-Transplantationen einen Übertragungsweg darstellen können.

Prionen und Alzheimer-Ablagerungen

Eine Studie von Forschenden um Karl Frontzek von der Universität Zürich hat gezeigt, dass Hirnhaut-Transplantationen zu Alzheimer-ähnlichen Ablagerungen im Gehirn der Empfänger führen können. Die Ergebnisse werden in der Fachzeitschrift «Swiss Medical Weekly» veröffentlicht, wie die Universität Zürich mitteilte.

Weiterlesen

Kanada-Studie: Erhöhtes Krebsrisiko nach Organtransplantation

Die zweithäufigste Todesursache für Personen, die eine Organtransplantation hinter sich haben, ist Krebs. Wissenschaftler empfehlen erhöhte Aufmerksamkeit.

Patienten, die aufgrund einer Erkrankung eine Organtransplantation benötigen, müssen – um Abstoßungen des fremden Organs zu verhindern – in der Regel lebenslang Medikamente einnehmen, die die körpereigene Immunabwehr herabsetzen. Dies beeinflusst möglicherweise auch die körpereigene Abwehr der Krebsneubildung. Wie Wissenschaftler in der Fachzeitschrift JAMA Oncology berichteten, ist bei Organtransplantierten Krebs eine häufige Todesursache.

Die Forscher werteten eine große Datenbank aus Kanada aus, in der mehr als 11.000 Patienten mit Organtransplantationen (Nieren-, Leber-, Herz- und Lungentransplantation) erfasst worden waren. Gut ein Drittel der Patienten waren Frauen. Bei einem Fünftel derjenigen, die im Untersuchungszeitraum verstarben, war die Todesursache eine Krebserkrankung. Verglichen mit der Allgemeinbevölkerung hatten die Organtransplantierten ein erhöhtes Risiko, an Krebs zu versterben.

Größer war das Sterberisiko an Krebs nach Organtransplantation für Kinder, niedriger war es für Patienten nach dem 60. Lebensjahr, jedoch war es im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung über alle Altersgruppen hinweg erhöht.

Krebs war bei Patienten mit Organtransplantation die zweithäufigste Todesursache, konstatierten die Studienautoren. Für diese Patientengruppe müsse über sinnvolle und effiziente Früherkennungsstrategien nachgedacht werden.

Quelle:

Acuna, S. A. et al.: Cancer Mortality Among Recipients of Solid-Organ Transplantation in Ontario, Canada. JAMA Oncology, Onlinevorabveröffentlichung am 7. Januar 2016, doi:10.1001/jamaoncol.2015.5137

 

Spanien – erneut Weltrekord bei Organspenden

MADRID. Spanien hat letztes Jahr erneut einen Organspendenrekord aufgestellt. Die Zahl der Spender stieg 2015 im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent.

Mit 39,7 Organspendern pro eine Million Einwohner belegt Spanien damit den weltweiten Spitzenplatz. Zum Vergleich: Deutschland kommt auf 8,2 Organspender je eine Million Bürger.

Wie die Nationale Organisation für Transplantationen (ONT) am Dienstag in Madrid bekanntgab, wurden in Spanien 2015 insgesamt 4769 Organe transplantiert. „Das entspricht rund 13 Transplantationen pro Tag“, erklärte ONT-Direktor Rafael Matesanz in Madrid.

Der Grund für die hohen Organspendenzahlen liegt neben der sehr aktiven Arbeit der ONT vor allem im spanischen Gesundheitsmodell. In Spanien gilt nämlich die Widerspruchslösung. Das heißt, jeder, der nicht ausdrücklich zu Lebzeiten widersprochen hat, seine Orange spenden zu wollen, kann hier nach seinem Tod automatisch bzw. ungefragt zum Organspender werden.

Lesen Sie dazu auch unseren Artikel: Urlaubsziele Spanien

 

„Was Sie verlieren, wenn Sie den Organspendeausweis unterschreiben“ und „Mein Körper – mein Eigentum?“

In diesem Jahr erhalten über 70 Millionen Menschen im Alter von über 16 Jahren in Deutschland erneut einen Organspendeausweis zugesandt.

Seine Organe zu spenden klingt nobel, den Organspendeausweis dafür zu unterschreiben erscheint simpel und mit keinerlei Nachteilen verbunden, doch den Wenigsten scheint wirklich bewusst zu sein, was sie mit ihrer Unterschrift tatsächlich verlieren. So lautet es auf dem Spendeausweis:

„Für den Fall, dass nach meinem Tod eine Spende von Organen/Geweben zur Transplantation in Frage kommt, erkläre ich:

JA, ich gestatte, dass nach der ärztlichen Feststellung meines Todes meinem Körper Organe und Gewebe entnommen werden.“

Was geben Sie also auf, wenn Sie das auf dem Organspendeausweis ankreuzen? Ihre Organe und Gewebe, ja natürlich – aber noch viel mehr.

Sie geben Ihr Recht auf „informierte Einwilligung“ auf. Dies ist eine Wortschöpfung nach dem englischen Vorbildsbegriff Informed consent, auch Einwilligung nach erfolgter Aufklärung, und bezeichnet im Zusammenhang mit einer medizinischen Behandlung die von Information und Aufklärung getragene Einwilligung des Patienten in Eingriffe und andere medizinische Maßnahmen.

Aufgrund des Persönlichkeits- und Selbstbestimmungsrechts des Patienten dürfen nur solche Behandlungen durchgeführt werden, die vom Willen des Patienten getragen sind. Mit anderen Worten: Wenn ein medizinischer Eingriff bzw. eine Behandlung für Sie notwendig sein sollte, muss Ihr behandelnder Arzt Ihnen die dafür notwendigen Informationen geben, um eine diesbezügliche Entscheidung treffen zu können.

Mit dem Ankreuzen des ersten Feldes auf dem Organspendeausweis verlieren Sie dieses Recht jedoch. Ärzte müssen Ihnen bzw. Ihren Angehörigen nicht sagen, was sie mit Ihrem Körper während einer Organentnahme anstellen, da Sie ja „tot“ sind – und damit über keinerlei Rechte mehr verfügen. Die haben Sie ja freiwillig abgegeben.

Und so wissen auch die Wenigsten,…

Weiterlesen

„Entscheidend ist die Entscheidung“ – ein Film von Junge Helden über alte Lügen

Vor ein paar Tagen wurde der neue Organspende-Film, „Entscheidend ist die Entscheidung“, von den Jungen Helden vorgestellt.

Nun, was soll man zu diesem Film sagen? Schlicht und einfach: er ist einseitig. Dieser Film soll angeblich über Organspende aufklären, doch man kann wohl kaum über „Aufklärung“ sprechen, wenn immer nur die positive Seite „verkauft“, die Nachteile und Risiken der Organspende jedoch mit keinem Sterbenswort erwähnt werden.

In einem Punkt hat der Film jedoch recht: „Entscheidend ist die Entscheidung“, ABER auf Basis welchen „Wissens“, das angeblich mit diesem Film vermittelt werden will, soll denn diese Entscheidung – realistisch – getroffen werden? Wie kann von ehrlicher Aufklärung gesprochen werden, wenn Fakten weggelassen werden, die die Entscheidung beeinflussen würden? Wieso wird die Kontra-Seite nicht mit der gleichen Intensität beworben, wie die Pro-Seite?

Das Reizvolle an diesen Partys ist das Leichte, es geht nicht um lückenlose Aufklärung“, sagt Winterscheidt.

orgaNOs: Na bitte, endlich einmal eine ehrliche Antwort – im Vordergrund steht also die Party – die sogenannte „Aufklärung“, die nicht lückenlos sein muss, also mit anderen Worten, Lücken aufweisen darf (!), ist jedoch nebensächlich. Nicht ganz uninteressant zu erwähnen bei einem Video, das sich „Aufklärungsfilm“ nennt bzw. die Jungen Helden ja von sich behaupten: „Ein Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, über das Thema Organspende aufzuklären“.

So heißt es weiter im Film: „Ziel von Junge Helden, dass sich möglichst viele Menschen über das Thema Organspende informieren (..) und sich auf Basis Wissen entscheiden, ob sie spenden möchten oder nicht..“

Weiterlesen