Südtirol: Contra Organspende

In einer Vortragsreihe setzt man sich in Südtirol diese Woche kritisch mit der Organspende auseinander.

Von Christoph Franceschini (salto.bz)

Vorankündigung Tagung in Trier: Hirntod – Tod bei lebendigem Leib?

Der Irrweg der Organspende und ihre Folgen

Tagung an der Universität Trier

am Samstag, 29. November 2014
im Hörsaal HS 3

Veranstalter: www.forum-spirituale.de

Diese Veranstaltung wird unterstützt von orgaNOs Global Protection Initiative

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Programminhalte:

10.00    Begrüßung

10.05    Hirntod – wissenschaftliche Erkenntnis oder Konstruktion?
Dr. med. Martin Stahnke, Anästhesist, Intensivmediziner, Palliativmediziner

11.15     Organspende – Die verschwiegene Wahrheit
Die rechtlichen und kommerziellen Hintergründe der Transplantationsmedizin
Richard Fuchs, Sachbuchautor

12.25    Mittagspause

14.00    Was Menschen im Koma erleben
Bewusstseinserfahrungen zwischen Leben und Sterben
Dr. Joachim Nicolay, Diplompsychologe und Diplomtheologe

15.10     Wandert die Seele mit?
Befremdliche Wesensveränderungen bei Organ-Empfängern
Andrea v. Wilmowsky, Intensivkrankenschwester und Buchautorin

Nach jedem Vortrag gibt es eine kurze Verständnis-Fragerunde von 10 Minuten

16.20     Fazit-Podiumsdiskussion und große Fragerunde

18.25     Ende

orgaNOs Vortragsveranstaltung in Österreich

Organspende
Was heißt das?

„Was passiert, wenn mir was passiert?“

Unter welchen Voraussetzungen können noch lebende Personen für tot erklärt werden?
Können mir Organe gegen meinen Willen entnommen werden?
Kann ich über meinen Körper bis zum Tod frei verfügen?

Präsentation, Diskussion und Live-Schaltung
zu einem Experten von OrgaNOs Global Protection Initiative

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  am Samstag, 8. November 2014, Beginn: 19 Uhr

      im Kaltenhauserhof (gegenüber Brunnerwirt)
5121 Tarsdorf 7, Oberösterreich

Moderation: Daniela Kokes

 
Unkostenbeitrag: € 5,–

Anmeldungen unter: (0043) 0680/2156677
oder Email: vortrag@organosprotection.com  
  


Veranstaltung der KAO: Hirntod – der neue Tod bei lebendigem Leib

Veranstaltung am 19.10.2013 um 14.30 bis 17.00 Uhr im Dompfarrsaal, Domplatz 12 in Frankfurt/Main 

Wohl jeder möchte, dass schwer erkrankten Menschen geholfen wird. Was jedoch bei der Werbung um Organspende geschieht, ist eine Irreführung der Menschen. „Nach meinem Tod…“, so heißt es im Spenderausweis und ähnlich in jeder Werbung. Von einem Toten kann man jedoch keine lebenden Organe entnehmen. Mit keinem Wort wird darüber aufgeklärt, dass der Hirntod nicht der Tod des Menschen ist, dass er lediglich eine juristische Definition ist, um ungestraft lebende Organe entnehmen zu können. Der Hirntod entbehrt jeglicher wissenschaftlicher Grundlage, ebenso wie die Behauptung, ein Mensch in diesem Zustand würde nichts mehr spüren.

In dieser Veranstaltung soll die Werbung für Organspende  kritisch unter die Lupe genommen, über  den sog. Hirntod und die Hirntoddiagnose aufgeklärt, die Situation der Angehörigen geschildert  werden, die sich in der Regel im Schock nach der schlimmsten Nachricht ihres Lebens befinden. Und es geht um die Bedürfnisse und die Würde von Menschen im Sterbeprozess.

„KAO – kritische Aufklärung über Organtransplantation“ wurde von Eltern gegründet, die im Schock und unwissend ihre Kinder zur Organentnahmen „freigaben“, also in einem Moment, wo diese Kinder ihre Eltern am meisten gebraucht hätten. Unser Anliegen ist eine ehrliche Aufklärung über die verschwiegenen Seiten der Transplantationsmedizin, damit Menschen eine tragfähige Entscheidung zu diesem Thema treffen können. Eine Entscheidung, die das eigene Sterben betrifft, kann nur jeder für sich selbst treffen.

Programm

14.30 Uhr Begrüßung
Renate Focke, 1.Vorsitzende von KAO e.V.

14.35 Uhr Hey, bis Spender! Organspende zwischen Biopolitik und Popkultur         
Dr. Mona Motakef, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der Universität Duisburg-Essen

15.oo Uhr Der Hirntod ist nicht der Tod des Menschen  
Dr. Paolo Bavastro, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie

15.45 – 16.15.00 Uhr  Pause

16.15 Uhr Heilige Zwecke – unheilige Mittel. Erfahrungen einer Angehörigen        
Gisela Meier zu Biesen, Lehrerin für Krankenpflege i. R.

16.40 Uhr Der Mensch – (k)ein Geheimnis – und die Zwickmühle Gottes    
Erdmute Wittmann, Pfarrerin i. R.

17.00 Uhr Ende

Moderation:  Gebhard Focke, Lehrer i. R. und betroffener Vater

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