Das „Jenke-Experiment“: 100.000 Organspender gewinnen

So lautet es auf der Facebook-Seite von Jenke von Wilmsdorff:
Heute startet eines meiner neuen Experimente. Hier im Netz möchte ich bis zur Ausstrahlung im Februar zur Organspende aufrufen. Aus Überzeugung und weil in diesem Land dringend Organspender gebraucht werden. Jeden Tag sterben drei Menschen, die vergeblich gewartet haben. Bitte nehmt Euch die Zeit und informiert Euch hier unter diesem Link:
http://www.rtl.de/cms/sendungen/das-jenke-experiment/organspendeausweis.html

Hier meine beiden Kommentare, die ich heute gepostet habe:

Geschätzter Herr Jenke von Wilmsdorff!

Ja, was soll man zu Ihrem „Experiment“ sagen? UNVERANTWORTLICH beschreibt es wahrscheinlich am besten. Genauso wie man es von einigen Ihrer Selbstversuche gewohnt ist, wenn Sie leichtfertig eine Woche lang von morgens bis abends Marihuana rauchen, sodass Sie immer mehr die Kontrolle verloren, wie „explosiv“ berichtet.

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Offener Brief an Komiker Ralf Schmitz bezüglich seinem Organspende-Werbespot(t)

 

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Sehr geehrter Herr Schmitz,

mit großer Bestürzung sind wir auf Ihren Werbespot(t) für die Organspende „Kein Witz!“ und auch Ihr Interview, in dem Sie Ihre Beweggründe dafür erläutern, gestoßen und müssen Ihnen, entgegen Ihrer Meinung:

Humor dient als Türöffner, um festzustellen, ach so schlimm ist es gar nicht… Und gerade bei diesem Thema darf Humor ganz viel, ich trete niemandem auf die Füße (…) man muss es so wirklich sagen, dass es wirklich eine gute Sache ist“,

leider mitteilen, dass Sie damit völlig falsch liegen. Ich will Ihnen das gerne wie folgt begründen:

1. Auf der einen Seite, Herr Schmitz, haben wir die Organempfänger. Sehr kranke Menschen, die sich in ihrer Verzweiflung und Hoffnung auf ein besseres Leben sogar Organe von fremden Menschen einpflanzen lassen – oft mehrfache Operationen dafür notwendig sind, da das fremde Organ gleich zu Beginn abgestoßen wird. Ca. 30% von ihnen werden bereits im 1. Jahr sterben, weitere wenige Jahre später in Folge von Krebserkrankungen, Nierenversagen usw., verursacht durch die Immunsuppressiva, die sie gezwungen sind ein Leben lang einzunehmen. Von den psychischen Belastungen jetzt einmal ganz zu schweigen.

2. Auf der anderen Seite haben wir die Organspender, sterbende Menschen, die zum Zeitpunkt der Hirntod-Feststellung noch leben und de facto durch die Organexplantation grausam getötet werden.

3. Weitere Problematik: Untersuchungen haben gezeigt, dass es mitunter häufig zu Hirntod-Fehldiagnosen kommen kann und somit auch Patienten, die ev. noch eine Chance auf Genesung gehabt hätten, „irrtümlich“ als Organspender enden (https://organosinfo.wordpress.com/2014/03/03/gravierende-fehler-bei-hirntod-diagnosen/).

So viel zu „ach so schlimm ist es gar nicht..“

Und nun zu: „eine wirklich gute Sache“: Ein Fall, der sich vor ein paar Monaten in Indien ereignete: Ein 8-jähriges Mädchen wurde wegen Dehydrierung ins Krankenhaus

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4. Offener Brief: Matthias Steiner`s Stellungnahme – reine Abschreibübung

Sehr geehrter Herr Steiner,

es scheint bei Ihnen zu einer unmanierlichen Angewohnheit zu werden, an Sie gerichtete Schreiben anfangs unbeantwortet zu lassen, bis man Sie erneut darum ersucht. Machen Sie das bei Ihrer Firma genauso?

Wie es sich zeigt, ist Ihnen der Ernst der Sachlage immer noch nicht klar. Es sind nach wie vor wichtige Fragen offen, die nicht nur uns gegenüber höflichkeitshalber, sondern vor allem im Interesse der Allgemeinheit, die Sie ja bewerben, geklärt werden sollten. Insofern ich Sie hiermit noch einmal, höflich aber eindringlich, ersuchen möchte, auf unser letztes Schreiben vom 6. März zu antworten.

In der Zwischenzeit mussten wir leider zu unserer großen Enttäuschung feststellen, dass Ihre sogenannte „Stellungnahme“ aus einer reinen Abschreibübung bestand bzw. diese vermutlich mühelos in 2 Minuten aus Textpassagen eines FOCUS online-Artikels zusammenkopiert wurde.

Hier der Beweis:

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Offene Diskussion mit einem verständnislosen Arzt

Sehr geehrter Herr Dr. Bankel,

in Bezugnahme auf Ihr Schreiben, darf ich wie folgt Stellung nehmen und Sie hiermit zu einer öffentlichen Diskussion einladen. Hier zuvor Ihr Email vom 27. Jänner 2014:

Hallo,
mit großer Bestürzung bin ich auf Ihre Seite gestoßen und bin sehr erschüttert. Ich habe Jahre bei der Organspende gearbeitet, bin selber Mediziner und bin traurig, dass Leser diese Unwahrheiten, die auf Ihrer Seite vermittelt werden, glauben – spinale Reflexe als Lebenszeichen zu deuten…ich bitte Sie…das ist Volksverhetzung und es tötet Menschen, die dringend auf ein Organ warten. Man kann nur an Ihr (vermutlich nicht vorhandenes) Gewissen appellieren, die Seite offline zu nehmen.
Verständnislos,
Dr. Lorenz Bankel

Nun, das macht auf den ersten Blick ja einen sehr fürsorglichen Eindruck. Da ich jetzt noch nicht weiß, ob Sie, wie Ihre Kollegen bereits zuvor, schon in der ersten Diskussionsrunde, wie es im Boxsport heißt technischem K.O. erliegen, und sich ebenfalls „mundtot“ zurückziehen werden, erlauben Sie mir angesichts der bisherigen Erfahrungen, wenn ich gleich in „medias res“ gehe.

Auch wenn mittlerweile auf den Hippokratischen Eid nicht mehr geschworen wird, so darf ich Ihnen zumindest für den Fall, dass Sie den ersten Grundsatz der medizinischen Ethik, „Primum non nocere“, vergessen haben sollten, dessen primäre Bedeutung wieder in Erinnerung rufen. Primum non nocere bedeutet “Zuerst einmal NICHT schaden„.

Ich will Ihnen das gerne einmal eindeutschen. Wenn es um Menschenleben geht, ist Vorsicht zu walten und von etwas, bei dem man sich nicht hundertprozentig sicher sein kann und berechtigte Zweifel bestehen, somit davon abzusehen. Es ist mir daher unbegreiflich, wie dieses dubiose Hirntod-Konzept allein unter diesem Gesichtspunkt jemals verabschiedet werden konnte.

Was ich Sie aber umgekehrt mit großer Bestürzung fragen muss, ist es Ihnen denn nicht bekannt, dass die Hirntod-Definition auf mehr als wackligen Beinen steht und diese bereits seit Jahrzehnten von einigen Fach-Ärzten selbst als nicht mehr vertretbar angesehen wird? Nichtsdestotrotz verhalten sich Ärzte wie Sie, als wenn es hier um einen gesicherten Wissensstand geht.

Dazu möchte ich Ihnen gerne folgende Experten als Referenz angeben:

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Offener Brief von Chefarzt Prof. Dr. med. Andreas Zieger zur Causa “Hirntod”

Ausgezeichnete Stellungnahme von Prof. Dr. Andreas Zieger – unbedingt lesen!

CHRISTLICHES FORUM

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Gemeinsame Stellungnahme der DGN, DGNC und DGNI vom 5. März 2014 veranlasst mich als Mitglied der DGNC, Hochschullehrer, Kliniker und Experte bei der Anhörung des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages in Bonn Juni 1996 zum Transplantationsgesetz (TPG, 1997) zu folgendem Offenen Brief:

Ich stimme Ihnen zu, dass das derzeit (vor der Öffentlichkeit heimlich!) im Nationalen Ethikrat diskutierte Konzept des Non-Heart-Beating-Donors (NHBD) strikt abzulehnen ist. Jedoch hat die Deutsche Transplantationsgesellschaft (DTG) beim damaligen Gesundheitsminister Bahr (FDP) die Einführung dieses Konzepts und seine Evaluation bereits im Mai 2011 schriftlich eingefordert! Ds bleibt völlig unerwähnt. 62f10dc686

Unbeantwortet bleibt ferner die Aussage, dass die NHBD „ein höheres Risiko an Fehldiagnosen in sich birgt“: Welche Art von „Fehldiagnosen“ ist damit gemeint?

Ich stimme Ihnen zu, dass an der Diagnose des Hirntodes mindestens ein Neurologe oder Neurochirurg beteiligt sein sollte. Die von der Süddeutschen Zeitung am 18.2.2014 und 4.3.2014 veröffentlichen Berichte…

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Antwortschreiben auf Kommentar von Matthias Steiner

Lieber Herr Steiner,

es freut mich ehrlich, dass Sie mittlerweile Zeit gefunden haben, auf meinen Brief zu antworten (https://organosinfo.wordpress.com/2014/03/03/promi-aufklaerung-matthias-steiner/)  In diesem Sinne, danke für Ihre Stellungnahme – bedauerlicherweise ist es aber keine.

Um Ihre einleitenden Worte gleich aufzugreifen – es ist schön, dass es Sie sehr freut, dass ich mich mit diesem Thema so intensiv auseinandersetze, wie Sie schreiben, allerdings ist es ein WIR und nicht ein ich. orgaNOs Global Protection Initiative ist ein stetig wachsendes Team aus Freiwilligen, das über das gesamte Umfeld der Organexplantation und Transplantation aufklärt und u.a. auch die entsprechenden notwendigen Rechtsdokumente für einen gültigen Widerspruch, unter oftmals sehr mühsamer, zeit- und auch kostenintensiver Recherche, bereitstellt, und dies auf internationaler Basis.

Dies sollte vielleicht auch gleich einleitend angesprochen werden, da orgaNOs leider manchmal nur auf meine Einzelperson reduziert wird, weil ich in meiner Funktion als Initiator sozusagen als „Gallionsfigur“ diene.

Aber wenn wir schon dabei sind, weil es Sie so freut, ist mein Background unter anderem auch durchaus ein medizinischer und habe in meiner aktiven beruflichen Laufbahn u.a. auch Ärzte, in sagen wir es einfach, Körperstrommessungen unterwiesen.

Was hingegen Sie auf neurologischem Terrain verloren haben, ist mir persönlich nicht ersichtlich.

Seien Sie mir bitte nicht böse, wenn ich das jetzt so offen ausspreche, aber das, was Sie hier „so brav auswendig gelernt haben“, klingt wie der Werbeslogan der DSO mit

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Promi-Aufklärungskampagne: 2. offener Brief an Matthias Steiner

Matthias Steiner.rtf

 http://www.steinertainment.com/organspende-01-06-2013/

Sehr geehrter Herr Steiner,

wie ich gelesen habe, ist Ihnen erst kürzlich der „Courage-Orden“ u.a. für Ihren Einsatz für die Organspende verliehen worden. Das kann sich ja wohl nur um einen schlechten Scherz handeln. Aber bezeichnenderweise wurde der Orden ja auch vom Heimat- und Carnevals-Verein verliehen.

  1. Wie können Sie, nachdem wir Ihnen alle dunklen Fakten nähergebracht haben, diese einfach so ignorieren und weiterhin unbeirrt für die Organspende werben?
  2. Wie können Sie die Tötung von sterbenden Menschen billigen, ja schlimmer noch, dies aktiv unterstützen?
  3. Wie können Sie das mit Ihrem Gewissen vereinbaren?

Wahren Mut würden Sie beweisen, Herr Steiner, wenn Sie gegen den Mainstream schwimmen und für die Wahrheit einstehen würden, anstatt sich als „falscher Held“ im Rampenlicht feiern zu lassen.

Ich muss Ihnen ehrlich sagen, ich empfinde es umgekehrt als unerhört, dass Sie es nicht einmal der Mühe wert finden, bei einem ernsten Thema wie diesem, sich zu meinen aufgeworfenen Fakten (siehe mein 1. offener Brief vom 08.10.2013 https://organosinfo.wordpress.com/2013/10/08/promi-aufklaerungskampagne/) direkt zu äußern bzw. mit mir in Kontakt zu treten.

Beweisen Sie uns doch, wie mutig Sie sind, machen Sie Ihrem „Orden“ Ehre, indem Sie sich einer offenen und ehrlichen Diskussion stellen und erklären Sie uns, wie Sie Ihre Werbekampagne für die Organspende ruhigen Gewissens weiterführen können, trotzdem Ihnen alle Schattenseiten darüber bekannt sind. Diese Rechtfertigung sind Sie uns als Aushängeschild der Organspende ja wohl schuldig.

Ich würde Ihnen auch empfehlen, sich dazu die von uns aktualisierte Seite über internationale Berichte über Arztfehler und Falsch-Diagnosen anzusehen, wo Sie u.a. sehr interessante Äußerungen vom renommierten Arzt Prof. Dr. Hamilton finden werden unter: www.organosprotection.com/Organwelten.html, sowie ein Bericht in unserem Blog: „Gravierende Fehler bei Hirntod-Diagnosen“, wo Sie am Ende zu einem Video (ARD-Reportage) weitergeleitet werden können, u.a. betreffend durchgeführter Untersuchungen von Dr. Deutschmann, bei denen er feststellte, dass  30% der Hirntod-Diagnosen falsch waren uvm., zu finden unter: https://organosinfo.wordpress.com/2014/03/03/gravierende-fehler-bei-hirntod-diagnosen/

Ich erwarte diesbezüglich gerne Ihren Kommentar auf unserem Blog.

Freundliche Grüße

Roman Christian Renner
Mit-Initiator von orgaNOs Global Protection Initiative
www.organosprotection.com

Lesen Sie dazu unseren Artikel zur Promi-Aufklärungskampagne: „Denn sie wissen nicht, was sie tun“ unter https://organosinfo.wordpress.com/2013/10/08/promi-aufklaerungskampagne/

Nachtrag 24.06.2014: Lesen Sie auch „Resümee – der wahre Matthias Steiner“