Petition: Einführung der Widerspruchslösung in Deutschland!

Änderung des Transplantationsgesetzes: Einführung der Widerspruchslösung!

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Original-Artikel hier zu lesen bzw. Petition unterschreiben

Helfen Sie mit, das Transplantationsgesetz in Deutschland zu ändern.

Ich heiße Thomas Müller & bin seit 2008 mit Niere & Bauchspeicheldrüse transplantiert. Davor musste ich Dialyse (Blutwäsche 3 mal wöchentlich) machen. Inzwischen arbeitet meine gespendete Niere nur noch zu 15%, was sich erheblich auf meine Lebensqualität auswirkt. In absehbarer Zeit werde ich daher wieder Dialyse machen und auf ein neues Organ warten müssen. Je länger die Wartezeit ist, desto schlechter wird mein Allgemeinzustand und desto schwieriger gestaltet sich die Operation.

In Deutschland wartet man durchschnittlich 7 Jahre auf eine Nierentransplantation. Damit liegen wir im europäischen Vergleich auf einem der hintersten Plätze, im Gegensatz zu Spanien und Österreich. In Spanien wartet man nur ca. ein Jahr, weil dort das Widerspruchsrecht gilt. Damit gilt jeder automatisch als Organspender, außer er widerspricht zu Lebzeiten.

Der Organspendeausweis ist in Deutschland nicht der richtige Weg, um uns Patienten zu helfen. Ich gebe auch zu bedenken, dass die Dialyse einen sehr hohen Kostenfaktor darstellt, den die Krankenkassen tragen müssen.

Daher setze ich mich dafür ein, dass auch in Deutschland die Widerspruchslösung eingeführt wird. Ich bitte Sie mein Anliegen und das vieler Mitpatienten mit Ihrer Unterschrift zu unterstützen, damit die Regierung endlich eine entsprechende Gesetzesänderung vornimmt und sich die Warte- und Leidenszeiten verkürzen. Denn jeder kann in die Lage kommen ein Spenderorgan zu benötigen.

Über Ihre Unterstützung würde ich mich sehr freuen und bedanke mich.

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2 Antworten zu “Petition: Einführung der Widerspruchslösung in Deutschland!

  1. bei allem Mitgefühl für die betroffenen Patienten bin ich doch der Meinung, daß eine Transplantation gegen die Natur ist. Hier wird in den Sterbeprozess eines arglosen, gutherzigen Spenders eingegriffen, der mit Sicherheit nicht umfassend informiert gewesen war. Spirituelle Aspekte werden bei dieser Sache überhaupt nicht berücksichtigt, ja, man weiß meistens noch nicht einmal, daß es sie gibt. Nun über einen Trick, denn nichts anderes ist die Widerspruchsregelung, mehr Organe besorgen zu wollen, bedient genau diese materialistische Grundhaltung – von den monetären Interessen der Transplantationsindustrie noch ganz abgesehen. Der Sterbeprozess meiner Mutter hat sich über drei Tage hingezogen, und noch am dritten Tag hat sie auf Berührung reagiert – mit Ausweis hätte man diesen Prozess schon im Ansatz abgebrochen.

    Ich gebe nichts, ich nehme nichts und bin der Ansicht „ein Herz steht still, wenn Gott es will“, nicht früher und nicht später.

  2. Was soll ich dazu sagen? Ich bin gegen Organspende…mit allen Konsequenzen! Und dass in Ländern, wie z. Bsp. Spanien, die Anzahl der Organspenden deutlich höher ist, liegt wohl auch daran, dass viele nicht wissen, dass sie „automatisch“ Organspender sind, wenn sie nicht ausdrücklich widersprechen.

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