Bericht „Die Untoten: Über die Nähe von Hirntod und Leben“

Reblogged von Deutschlandfunk „Wissenschaft im Brennpunkt“

Ein EKG-Monitor zeigt eine Nulllinie an.

Rund 3.000 Mal wird in deutschen Kliniken jährlich der Hirntod diagnostiziert – ein eher seltenes Ereignis. Nur wenige Ärzte können eine gewisse Routine bei diesem Urteil entwickeln, Fehler sind deshalb nicht unwahrscheinlich. Eine Reihe von Medizinern fordert jetzt strengere Regeln.

Rund 3.000 Mal wird in deutschen Kliniken jährlich der Hirntod diagnostiziert: Es ist ein eher seltenes Ereignis. Nur in großen Kliniken können Ärzte bei der Diagnose eine gewisse Routine entwickeln, und so kommt es immer wieder zu Fehlern, wie jüngst aufgedeckte Fälle zeigen. Kritische Ärzte machen zu lasche Vorgaben verantwortlich und fordern jetzt strengere Richtlinien für die Hirntoddiagnostik. Einige von ihnen gehen noch weiter und stellen die Frage: Ist ein Todeskonzept überhaupt länger haltbar, das nur aufgrund eines geschädigten Gehirns aus einem lebenden Menschen eine Leiche macht?

„Wissenschaft im Brennpunkt“ begleitet eine mehrstündige Hirntod-Diagnose bei einem jungen Patienten. Die Sendung berichtet dabei über medizinische und ethische Grauzonen im Umgang mit Sterbenden, die in der Öffentlichkeit bisher weitgehend unbekannt, in Transplantationskliniken jedoch Alltag sind.

Beitrag zu sehen am 14.12.2014 um 16.30 Uhr

Hören Sie den Trailer zur Sendung unter: http://www.deutschlandfunk.de/medizin-die-untoten.740.de.html?dram:article_id=305199

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