Resümee: Der „wahre“ Matthias Steiner – Nichts schockiert ihn, was seinen Mitmenschen angetan wird

Matthias Steiner.rtf

Anfang Oktober 2013 haben wir Matthias Steiner erstmals auf seine Organspende-Kampagne angesprochen, unter der Annahme, dass er von den wahren Hintergründen und verschwiegenen Schattenseiten dieses Themas wahrscheinlich keine Ahnung hat und daher rein als Werbeträger „benutzt“ wird.

Unser Ziel war ihn entsprechend darüber aufzuklären bzw. ev. ein Umdenken zu bewirken – ganz im Sinne von Sokrates „Richtige Erkenntnis führt zu richtigem Handeln“.

Wie sich leider herausstellte, war dies ein großer Irrtum.

Zusammenfassend kann nur ein schlechtes und sehr bedenkliches Zeugnis für ihn ausgestellt werden:

1. Unseren 1. Brief ignorierte Steiner einfach, sodass wir ihn ein paar Monate später noch einmal anschreiben mussten. Erst Anfang März erhielten wir die erste (und auch einzige) „Antwort“, da er es vorzog auch die übrigen Schreiben zu ignorieren.

2. Er wirbt für ein umstrittenes Thema, das er allen empfehlen, aber keinem begründen möchte.

3. Er wirbt öffentlich für ein Thema, will sich aber „keinen öffentlichen Diskussionen stellen“.

4. Er wirbt für ein medizinisches Thema, das unter Fachleuten bereits seit Jahrzehnten kontrovers diskutiert wird, gibt aber als „Klemptner und Gewichtheber“ Empfehlungen dazu ab.

5. Seine sogenannte „Stellungnahme“ entspricht in Wahrheit nur rasch kopierten Textpassagen aus dem Internet.

6. Nach gründlicher Auflistung hochrangiger Expertenaussagen und medizinischer Fakten u.a. wie, dass Patienten bei der Organentnahme noch leben und faktisch legal getötet werden, Menschen wie Ersatzteillager ausgeräumt werden, die Sterbensrate der Organempfänger im 1. Jahr bei 30% liegt usw., war noch von jedem mit halbwegs gesundem Menschenverstand eine entsprechende Reaktion zu erwarten, indem er sich entweder geschockt, empört oder bestürzt äußerte, und sei es nur zumindest hellhörig wurde oder berechtigte Skepsis gegenüber der Organspende aufkommen ließ.

Nicht so Matthias Steiner. Ihn erschüttert anscheinend nichts. Nichts kann schlimm genug sein, was seinen Mitmenschen angetan wird – nein, er setzt noch eines oben drauf und unterstützt das Ganze noch. Weiterhin.

Einzige Reaktion von ihm: eine inhaltslose Stellungnahme, die mit keiner Silbe auf zumindest eine der aufgeworfenen Fakten eingeht. Danach hüllt er sich einfach wieder in Schweigen und zieht sich „mundtot“ und desinteressiert zurück. Lässt einfach alle gewichtigen Argumente an seiner (Stein)Mauer abprallen. Nix hören und nix sehen.

Nur darüber reden, das will er schon – aber natürlich nur über die „gute“ Seite, die „schlimmen Sachen“ lassen wir einfach weg. Als „falscher Held“ gefeiert werden, darauf will er natürlich nicht verzichten, was beweist, dass es in Wahrheit nur um eines geht: Publicity.

7. „Courage“- Ordensträger, aber nicht couragiert genug, für die Sache, die ihm angeblich so am Herzen liegt, auch ehrlich Stellung zu beziehen.

8. Genießt einerseits das Vertrauen, das ihm seine Fans geschenkt haben, und geht andererseits unverantwortlich damit um bzw. missbraucht es, um von einem zweifelhaften Thema zu überzeugen.

Zum krönenden Abschluss kann noch unmanierliches Verhalten hinzugefügt werden, da Steiner es nicht einmal der Mühe wert findet, bei dem für ihn so wichtigen Thema, auf Briefe direkt, wenn überhaupt, zu antworten, geschweige denn umfangreiche Kommentare, die dieses Thema betreffen, entsprechend zu würdigen oder überhaupt darauf einzugehen, wie in seinem Facebook deutlich erkennbar ist. Umso mehr widmet er dafür gerne seine Zeit, um Fotos beim Essen in Facebook zu präsentieren oder zu zeigen, wie viel er denn schon abgenommen hat. Die „wichtigen“ Dinge also.

Ein sehr fragwürdiges, fahrlässiges und sehr bedenkliches Verhalten.

Matthias Steiner blendet alle gewichtigen Gegenargumente einfach aus und ist der Meinung, dass Organspende unbedenklich ist und ohne jeden Zweifel unterstützt werden kann.

Vorsicht! Laut Wikipedia wird unter einer Meinung in der Philosophie eine Art des Fürwahrhaltens verstanden, die nicht auf strenger Prüfung beruht und sich infolgedessen der Möglichkeit des Irrtums bewusst ist. Meinung ist dem Glauben verwandt und ein Gegenbegriff zu Wissen! Seit Xenophanes (um 570 ‒ um 470 v. Chr.) wird in der Philosophie zwischen Meinung und Wissen unterschieden.

Achten Sie aus diesem Grunde sehr genau darauf, auf wessen Meinung Sie insbesondere bei gravierenden Themen künftig Wert legen!

 

Hier noch einmal der Reihe nach unsere gesamten offenen Briefe an Matthias Steiner:

1. „Denn sie wissen nicht, was sie tun“: Wie die Oberflächlichkeit der Promis Menschen das Leben kosten kann
2. Promi-Aufklärungskampagne: 2. offener Brief an Matthias Steiner (seine „Antwort“ ist im Kommentar zu finden)
3. Antwortschreiben auf Kommentar von Matthias Steiner
4. Offener Brief: Matthias Steiner`s Stellungnahme – reine Abschreibübung

 

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3 Antworten zu “Resümee: Der „wahre“ Matthias Steiner – Nichts schockiert ihn, was seinen Mitmenschen angetan wird

  1. „Meine Aufgabe ist es, auf die Organspende aufmerksam zu machen und, wenn nötig, den Leuten weitere Informationen zukommen zu lassen, um die Entscheidung zu erleichtern.“

    So Herr Steiner auf der Website der „Kinderhilfe Organtransplantation“
    deren ambitionierter Fürsprecher er ist.
    Herr Steiner stellt sich gerne ehrenamtlich für dieses Projekt zur Verfügung, da es ihm wichtig ist, dass sich die Menschen mit diesem Thema auseinandersetzen. Soso..!!
    Wenn Herr Steiner so vorbehaltlos hinter dieser „guten Sache“ steht,
    sollte man annehmen, das er seine Meinung auch gegenüber Zweiflern,
    die er ja schließlich von dieser guten Tat überzeugen will, auch öffentlich rechtfertigt, und zwar seine eigene Meinung, und nicht eine zusammenkopierte übernommene Meinung von DSO und BZgA.
    Wenn Herr Steiner es nicht nötig hat, bei Facebook auf Fragen
    und Kommentare zu antworten, frage ich mich, wie wichtig ihm sein Anliegen denn Tatsächlich ist.
    Zwischen Herzensanliegen und Imagepflege gibt es schon noch einen
    Unterschied, und der besteht darin, für eine Sache einzustehen.
    In Tat UND im Wort. Posieren kann jeder !!
    Jedenfalls hat er dieses Problem mit seiner anderen Botschaftertätigkeit nicht.
    „Was Herr Steiner zum Botschafter für Diabetes macht, ist seine Offenheit und Motivation, über Schwierigkeiten zu sprechen und mit ihnen umzugehen“.
    So eine große Pharmafirma für die Herr Steiner, sicher NICHT
    Ehrenamtlich, Vorträge zum Thema:
    “Reißen. Stoßen. Messen – Mit Diabetes zum Olympiasieg ist kein Zuckerschlecken.” hält. „Schwierigkeiten“ gibt es auch bei dem Thema „Organspende“, und darüber sollte er bei diesem Thema gefälligst auch mal sprechen. Auch Organspende ist kein „Zuckerschlecken“, sondern verlangt dem Spender sehr viel ab.
    Darüber zu sprechen, ist er seinen Fans, die ihm blind vertrauen, schuldig !!

  2. Ich verstehe schon, dass es vielleicht nicht ganz so einfach für ihn ist, von der Kampagne jetzt einfach auszusteigen. Allerdings sich überhaupt nicht zu den aufgeworfenen Fakten zu äußern, ist doch sehr enttäuschend. Ich bin schon der Meinung, dass er sich dazu verpflichtet fühlen sollte – schließlich will er ja auch, dass wir alle den Spenderausweis unterschreiben, oder nicht? Schon in der Schule wird uns beigebracht, „immer das Kleingedruckte zu lesen“, bevor wir etwas unterschreiben …. Also? Insgesamt wirklich sehr unverantwortliches Verhalten!

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