4. Offener Brief: Matthias Steiner`s Stellungnahme – reine Abschreibübung

Sehr geehrter Herr Steiner,

es scheint bei Ihnen zu einer unmanierlichen Angewohnheit zu werden, an Sie gerichtete Schreiben anfangs unbeantwortet zu lassen, bis man Sie erneut darum ersucht. Machen Sie das bei Ihrer Firma genauso?

Wie es sich zeigt, ist Ihnen der Ernst der Sachlage immer noch nicht klar. Es sind nach wie vor wichtige Fragen offen, die nicht nur uns gegenüber höflichkeitshalber, sondern vor allem im Interesse der Allgemeinheit, die Sie ja bewerben, geklärt werden sollten. Insofern ich Sie hiermit noch einmal, höflich aber eindringlich, ersuchen möchte, auf unser letztes Schreiben vom 6. März zu antworten.

In der Zwischenzeit mussten wir leider zu unserer großen Enttäuschung feststellen, dass Ihre sogenannte „Stellungnahme“ aus einer reinen Abschreibübung bestand bzw. diese vermutlich mühelos in 2 Minuten aus Textpassagen eines FOCUS online-Artikels zusammenkopiert wurde.

Hier der Beweis:

Steiner: „Jeden Tag sterben drei Menschen in Deutschland, weil sie nicht rechtzeitig ein Spenderorgan erhalten. Pro Jahr also etwa 1100 Patienten, die durch eine Organtransplantation vermutlich hätten gerettet werden können.“

FOCUS online (vom 01.06.2013) Zehn Gründe, Ja zu sagen: „Jeden Tag sterben drei Menschen in Deutschland, weil sie nicht rechtzeitig ein Spenderorgan erhalten. ……. Jahr für Jahr sterben laut DSO etwa 1100 Patienten, die durch eine Organtransplantation vermutlich hätten gerettet werden können..“ http://www.focus.de/gesundheit/arzt-klinik/organspende/tid-6841/organspende_aid_66482.html

Steiner: „Die Wahrscheinlichkeit, Organspender zu werden, liegt deutlich niedriger als die Chance, dass man selbst eines Tages ein Spenderorgan benötigt: In deutschen Krankenhäusern sterben jährlich rund 400 000 Patienten. Nur bei etwa einem Prozent von ihnen tritt der Hirntod vor dem Herzstillstand ein.“

FOCUS online: „Die Wahrscheinlichkeit, Organspender zu werden, liegt deutlich niedriger als die Chance, dass man selbst eines Tages ein Spenderorgan benötigt: In deutschen Krankenhäusern sterben jährlich rund 400 000 Patienten. Nur bei etwa einem Prozent von ihnen tritt der Hirntod vor dem Herzstillstand ein.“ http://www.focus.de/gesundheit/arzt-klinik/organspende/tid-6841/organspende_aid_66488.html

Steiner: „Jeder von uns sollte sich vor Augen halten: wir können von einem auf den anderen Tag selbst auf ein Spenderorgan angewiesen sein. ..“

Diese und ähnliche Aussagen sind auf einer Vielzahl von Pro-Organspende-Seiten zu finden, z.B. „… Denn jeder von uns kann auf ein Spenderorgan angewiesen sein.“

Und wenn es einmal darum gehen sollte, eigene Gedanken, noch dazu bei einem so schwerwiegenden Thema wie diesem, niederzuschreiben, dann erfolgt „Rückzug“:
Steiner: „Bitte haben sie Verständnis dafür, dass ich an wissenschaftlichen, ideologischen oder medizinischen Diskussionen zum Thema nicht teilnehme.“

Was soll man davon halten, Herr Steiner?

  • Ist Ihnen dieses Thema nicht wichtig genug, etwas Eigenes zu schreiben?
  • Ist Ihnen dieses Thema nicht wichtig genug, sich ernsthaft einzulesen, anstatt nur Lippenbekenntnisse zu machen?
  • Ist Ihr Wissen um die Organspende in Wahrheit rein beschränkt auf DSO Werbeprospekte und FOCUS-Artikel?
  • Sind Sie wirklich der Meinung, dass jemand, der lediglich einen Schulweg wie Volksschule, Hauptschule und „Klemptner-Ausbildung“ hinter sich hat, tatsächlich in der Lage ist, bei einem derart kontroversen medizinischen Fachthema, bei dem seit Jahrzehnten Uneinigkeit unter hochrangigen Experten herrscht, mitzureden bzw. allen Ernstes Empfehlungen abzugeben?

Im Übrigen sind die an Sie gerichteten Fragen keineswegs wissenschaftlicher oder medizinischer Natur, sondern rein „moralischer“. Es sei denn, Sie wollen sich auch keinen moralischen Fragen stellen?

Ich möchte Ihnen auch folgenden neuen Offenen Brief von Chefarzt Prof. Dr.med. Andreas Zieger vom 17. März 2014 dringend ans Herz legen?

So schreibt Dr. Zieger Zitat: „Schließlich ist die Feststellung des Hirntod-Syndroms als der „Tod des Individuums“, wie in der Stellungnahme weiterhin behauptet, vor dem Hintergrund der naturwissenschaftlichen Widerlegung der entscheidenden Begründung des Hirntodkonzepts, nämlich, dass das Gehirn nicht alle Lebensfunktion integriert und steuert, nicht länger aufrecht zu halten (vgl. Shewmon 1998, 2004, 2012 …). Die permanente Ignoranz gegenüber diesen wissenschaftlichen Nachweisen ist unerträglich und hat ein kritisches (psychologisches) Widerstandspotenzial in der aufgeklärten Öffentlichkeit geschaffen, welches von der DSO, der BÄK, der BgZA und den Fachgesellschaften nicht ausgeräumt worden ist, sondern verstärkt zu Abwehrbewegungen, Kritik und aufklärerischen Gegenaktionen provoziert. (…)

Solange die DSO, die BÄK, die BGzA und die Fachgesellschaften es nicht verstehen, ohne irreführende (verharmlosende und Falsch-)Informationen gegenüber der interessierten aufgeklärten Bürgerschaft und Bevölkerung wahrheitsgetreu, unverfälscht, transparent und psychologisch nachvollziehbar verständlich zu vermitteln, wird der Abwärtstrend in der Organspendebereitschaft zunehmen.“ http://charismatismus.wordpress.com/2014/03/17/offener-brief-von-chefarzt-prof-dr-med-andreas-zieger-zur-causa-hirntod/

Wenn Sie sich erneut nicht äußern, weil Sie eben, wie Sie sagten, an … Diskussionen zum Thema nicht teilnehmen“, dann, lieber Herr Steiner, ist es aber nicht länger vertretbar zu diesem Thema öffentliche Empfehlungen abzugeben, was Sie mit Ihrer Organspende-Werbung ja tun.

Herr Steiner, ich möchte wirklich an Ihr Verantwortungsbewusstsein appellieren. Ihre Fans glauben natürlich das, was Sie sagen. Sie glauben, dass Sie etwas empfehlen, wovon Sie Ahnung hätten und Sie mit Sicherheit zu nichts raten würden, was schaden könnte.

Mit diesem geschenkten Vertrauen sollten Sie nicht derart leichtfertig umgehen.

Aufgrund Ihres Bekanntheitsgrades muss Ihnen doch bewusst sein, dass Sie einen hohen Einfluss auf die Meinung von Menschen haben (denen, die sie extra engagiert haben, die Werbetrommel dafür zu rühren, ist dies bewusst – seien Sie sich dessen gewiss). Warum glauben Sie, tritt eine DSO an Sie heran, um für die Organspende zu werben? Glauben Sie, weil Ihre „medizinische Fachmeinung“ so geschätzt wird? Normalerweise, wenn das Ganze seriös ablaufen würde, dürfte man Menschen wie Sie, ohne fachlichen Hintergrund, ja gar nicht erst darum ersuchen, ihre persönliche Meinung in der Öffentlichkeit breitzutreten. Denken Sie einmal darüber nach, warum dies trotzdem geschieht.

Sie wollen sich keiner medizinischen, wissenschaftlichen Diskussion stellen, ergreifen aber gleichzeitig Partei für eine bestimmte Seite eines medizinischen und wissenschaftlichen Themas –  allen gravierenden Gegenbeweisen zum Trotz. Auf welcher Grundlage basiert Ihre Parteienstellung überhaupt?

Wenn Sie weiterhin unbelehrbar an Ihrer ursprünglichen Meinung festhalten, was natürlich Ihr gutes Recht ist, dann behalten Sie diese aber bitte privat für sich und nehmen von weiterer Organspende-Werbung in der Öffentlichkeit Abstand, was jeder verantwortungsbewusste Mensch auch tun würde, zumindest solange, bis sämtliche Zweifel zu diesem Thema ausgeräumt sind. (Von einem Verantwortungsbewusstsein Ihrerseits ist bis jetzt leider nicht viel erkennbar, ganz im Gegenteil.)

Andernfalls, Herr Steiner, sollten Sie sich verpflichtet fühlen, eine ordentliche, faktenbezogene Begründung, wie Sie trotz aller medizinischen Gegenbeweise und kritischen Stimmen von Fachleuten, diese Zweifel für sich aus dem Weg räumen konnten, abzugeben. Und keine kopierten Texte, die mit keiner Silbe auf all das eingehen.

Ich denke, dies ist auch für die Allgemeinheit von immenser Bedeutung und kann eigentlich auch nur in Ihrem Sinne sein, wenn Ihnen das Thema so am Herzen liegt, wie Sie ja sagen.

Gerne erwarte ich dazu Ihren Kommentar auf unserem Blog.

Mit besten Grüßen
Ihr Roman Christian Renner

orgaNOs Global Protection Initiative
http://www.organosprotection.com

twitter

 

 

Nachtrag:

Lesen Sie dazu auch das „Resümee – Der „wahre“ Matthias Steiner – Nichts schockiert ihn, was seinen Mitmenschen angetan wird“

 

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3 Antworten zu “4. Offener Brief: Matthias Steiner`s Stellungnahme – reine Abschreibübung

  1. Wie nicht anders erwartet, hat Herr Steiner auf mein Kommentar, bis dato noch nicht geantwortet..

  2. Herr Steiner, in Ihrer Antwort auf den offenen Brief von https://organosinfo.wordpress.com/…/4-offener-brief…/ schreiben Sie: „Was ist, wenn eines meiner Kinder ein Organ benötigt, oder meine Mutter, mein Vater, mein Bruder oder meine Schwester? Auch das sollte in die Entscheidungsfindung PRO/CONTRA mit einfließen.“

    Der „Hirntote“ Mensch ist wohl definitorisch tot und befindet sich vielleicht in einem unumkehrbaren Prozess, dass er aber lebensweltlich eben nicht als Toter wahrgenommen werden kann, da er warm und beatmet ist. Seine Angehörigen werden ihn so in die Hand der Ärzte zur Organentnahme übergeben, und werden dann später einen erst durch die Explantation verstorbenen Angehörigen zurück bekommen.
    Auch werden Mutter, Vater, Bruder oder Schwester den vielleicht Sterbenden nicht bis zum
    letzten Atemzug begleiten können.

    Auch das sollte in die Entscheidungsfindung PRO/CONTRA mit einfließen.

    Weiter sagen Sie…“Jeden Tag sterben drei Menschen in Deutschland, weil sie nicht rechtzeitig ein Spenderorgan erhalten…“

    Tatsächlich sterben die betreffenden Menschen an ihrer schweren Grundkrankheit, die schließlich zum Organversagen führt, und nicht etwa an einem fiktiven „Organspenderversagen“. Durch derartige Unterstellungen soll moralischer Druck aufgebaut werden, wenn man selbst bisher noch keine Organspendebereitschaft bekundet hat. Finden Sie diese moralische Schuldzuweisung in Ordnung..?
    Diese Menschen sind schwer krank, und an dieser Krankheit sterben Sie. So wie viele tausende andere schwer kranke auch.
    Ein Spenderorgan, ist nur eine Massnahme dieses eventuell zu verhindern, oder hinauszuzögern. Wenn Sie sich die Zahlen der Überlebenden nach 5 Jahren ansehen,
    kann man die „Erfolge“ dieser Massnahme sehen. Abgesehen davon, das für viele Transplantierte nach der TX die Tortour erst beginnt. „Geheilt“ wird durch eine Transplantation niemand !!!

    Überrascht bin ich auch von Ihrer Aussage..
    „Meine Haltung zur Organspende richtet sich aus, an der Verpflichtung zur Solidarität und an den von allen Parteien im Bundestag verabschiedeten gesetzlichen Bestimmungen.“

    Eine „Verpflichtung“ zur Solidarität, genauso zur Organspende kann es nicht geben.
    Der Kranke hat genauso wenig einen Anspruch auf ein Organ, wie der potentielle Spender eine „Bring schuld“ hat.
    Und was unsere Regierung in Sachen Transplantationsgesetz geleistet hat, ist alles andere
    als ein Glanzstück Deutscher Demokratie und gewiss nicht zum Wohle des Deutschen Volkes. Der Kölner Staatsrechtler Wolfram Höfling, der seit April 2012 Mitglied im Deutschen Ethikrat ist, bezeichnete das Transplantationsgesetz, zu Recht, als ein „Glanzstück juristischer Trickserei“.
    Schon anlässlich der Anhörung am 28.6.95 des Gesundheits – und Rechtausschusses des Deutschen Bundestages brachte Prof. Dr. Dr. K. Dörner die Hirntod-Diagnose auf den Punkt, in dem er sagte:
    “Erstaunlich an der jetzigen Situation ist eigentlich nur, daß wir alle – einschließlich der Bundesärztekammer, der Kirchen und der Ethikkommissionen – 25 Jahre brauchten,
    um zu erkennen, daß wir uns hinsichtlich der Hirntod-Definition auf einem Irrweg befunden haben, ein Irrweg, der eigentlich mit logischem gesunden Menschenverstand
    leicht zu erkennen war, (…..). Der Hirntod ist nicht der Tod des Menschen. Dies ist – so peinlich das klingt – auf jeder logischen Ebene zu begründen.“
    (Ausschußdrucksache 13/114, S. 22 – 26)

    Ich bin ein großer Fan von Ihnen, aber ich finde,Sie sollten sich ihrer Verantwortung als Vorbild bewusst sein und dementsprechend handeln. Einfach etwas als gut verkaufen,
    dass von vielen Experten als äußerst zweifelhaft beschrieben wird, finde ich ihren Fans gegenüber, die ihnen Vertrauen schenken, sehr traurig.

  3. Sehr geehrter Herr Steiner,

    ich nehme Bezug aus nachstehenden Link: https://organosinfo.wordpress.com/…/4-offener-brief…/ und hieraus einige Zitate:

    Steiner: „Jeden Tag sterben drei Menschen in Deutschland, weil sie nicht rechtzeitig ein Spenderorgan erhalten. Pro Jahr also etwa 1100 Patienten, die durch eine Organtransplantation vermutlich hätten gerettet werden können.“

    FOCUS online (vom 01.06.2013) Zehn Gründe, Ja zu sagen: “Jeden Tag sterben drei Menschen in Deutschland, weil sie nicht rechtzeitig ein Spenderorgan erhalten. ……. Jahr für Jahr sterben laut DSO etwa 1100 Patienten, die durch eine Organtransplantation vermutlich hätten gerettet werden können..” http://www.focus.de/…/tid-6841/organspende_aid_66482.html

    oder dies hier:
    Steiner: „Jeder von uns sollte sich vor Augen halten: wir können von einem auf den anderen Tag selbst auf ein Spenderorgan angewiesen sein. ..“

    Diese und ähnliche Aussagen sind auf einer Vielzahl von Pro-Organspende-Seiten zu finden, z.B. “… Denn jeder von uns kann auf ein Spenderorgan angewiesen sein.”

    Herr Steiner, machen Sie sich wirklich Gedanken darüber, ihr Gewissen wach zu rufen über die Tat Organspende – was Mord ist – nachzudenken? Glauben Sie wirklich alles, was Ihnen Ärzte, Zeitungen, Organisatioen wie z.B. DSO, glaubhaftig machen und allen weiteren Menschen, die darauf reinfallen – Glauben ist nicht Wissen – und auch Ärzte, Zeitungen, Organistationen etc. meinen zu glauben ohne zu wissen oder wissen zu wollen!!

    Haben Sie sich und alle die hier mitlesen mal Gedanken darüber gemacht, warum die Organe krank werden? Warum dadurch ein Mensch sterben kann? Wenige Ärzte interessieren sich noch wirklich dafür – was ist die Ursache die Krankheiten auslöst? Jede Krankheit hat eine Ursache – dies ist Fakt!
    Der Mensch heute ist bequem geworden – man macht es sich einfach – Krankheiten nehmen zu, ist halt so, es wird nicht hinterfragt, denn da sind schon viele überfordert und was die Masse meint zu tun, kann ja nicht schlecht oder falsch sein weil es die meisten der Menschen was die Masse ist tut. Es gibt ja nun Menschen, die deklariert man als Hirntod, denn dieser könnte ja ein oder sogar mehrere Organe spenden und der Empfänger ist dann geheilt – wirklich?

    Ab wann ist ein Mensch wirklich tot? Ein Toter kann nicht retten, ein wirklich toter ist jemand, dessen Blut nicht mehr durch den Körper und somit durch die Organe fliest- das Blut selbst „tot“ ist!

    Wussten Sie, daß solange Blut, die Seele, im Mensch fließt, der Mensch noch lebendig, eine lebende Seele, Kreatur ist (Dies betrifft auch die Tiere)?
    Wussten Sie, daß Organe nur was nützen, indem noch Blut sie durchfließt? Bei einem Toten ist kein funktionierendes fließendes Blut mehr im Körper, somit auch nicht in den Organen! Der Körper und die Organe sind ohne den frischen, intakten Lebenssaft Blut nicht lebensfähig, somit ist der Mensch und das Tier was eine lebende Seele, eine Kreatur ist, biologisch vom Blut abhängig. Das Blut versorgt unseren Körper mit Nährstoffen, die Zellen, die Blutgefäße, die Knochen, unsere Organe. Das Blut wird krank z.B. durch falsche Ernährung ( Chemikalien was heutzutage in den Lebensmittel vorhanden ist), durch Nikotin, Drogen, durch Alkohol, durch Medikamente und diese ins Blut gelangen, und das Blut diese „Giftstoffe“ durch den Körper, die Organe transportiert!

    Ich schätze Ihre Arbeit betr. Kinder mit Diabetes zu unterstützen – aber ich schätze es nicht, Ihre Werbung für eine Organspende, Kinder oder überhaupt Menschen zu ermorden um andere zu retten? Haben Sie Herr Steiner wirklich darüber nachgedacht, warum immer mehr Kinder an Diabetes erkranken und immer mehr Kinder bereits mit Diabetes geboren werden? Hätte hier gerne hier Ihre ehrliche und nicht von irgendwo abgeschriebene bzw. kopierte Meinung siehe o.g. Zitate!?!

    Herr Steiner, haben Sie sich schon mal folgende Gedanken darüber gemacht: Sie spenden einer Ihrer Nieren: Sie freuen sich jemand damit gerettet zu haben – man nennt dies fälschlicherweise Nächstenliebe! Und dann, irgendwann, ganz plötzlich unvorhergesehen, streikt ihre Niere die Sie noch haben – was dann? Sie sind dann selbst Opfer! Bitte sagen Sie nicht, dies kann nicht passieren!
    Haben Sie schon mal nachgedacht, der Mensch der ein neues Organ bekam, nach der OP durch Nebenwirkungen die Lebensqualität beineinflusst ? Ist dies ein Leben, wenn man zeitlebens Medikamente einnehmen muss, damit dieses gespendete Organ nicht abgestossen wird? Dass aber diese Medikamente nicht heilen, sondern noch mehr an Chaos anrichten und weitere andere Krankheiten vorallem Krebs oder auch Diabetes verursacht, sowie Zellen vernichtet, das Immunsystem zerstört wird – darüber wird nicht nachgedacht bzw. aufgeklärt? Mehr dazu im nachfolgenden Link zu lesen:
    http://www.netdoktor.de/…/Immunsuppression-5352.html
    http://www.netdoktor.de/…/Immunsuppression-Medikamente…

    Zitat aus o.g. Link netdoktor: Zusätzlich zu diesen möglichen Nebenwirkungen erhöhen Immunsuppressiva das Risiko für Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), erhöhte Blutfettwerte, eine verminderte Knochendichte und Schädigungen der Nieren.

    Wie sieht es anschließend mit der Pysche eines Organempfängers aus? Wie geht man mit dieser neuen Lebenssituation um. Aufgrund ihrer bedrohlichen Erkrankung kann es vorkommen, daß transplantierte Patienten jahrelang kein „normales“ Leben mehr führen. Neben den körperlichen Beeinträchtigungen gehören Ungewissheit, Verlustängste, Hoffen und Bangen zu ihrem Alltag. Auch nach der Transplantation werden diese psychischen Belastungen nicht sofort verschwinden. Nach wie vor ist das Bewusstsein, auf ein fremdes Organ und lebenslang auf Medikamente angewiesen zu sein, präsent. Auch das Risiko, dass eine Abstoßung des Organs Jahre nach der Transplantation jederzeit auftreten und lebensbedrohliche Komplikationen mit sich bringen kann, muss psychisch verarbeitet werden.

    Z.B. werden ja Augen und Haut seit neuesten transplantiert und frage Sie nun lieber Herr Steiner, angenommen Sie bekommen ein Auge aus einem Familienmitglied und sehen in den Spiegel? Sie sehen das geopferte Auge, und Sie sehen den Spender – der Sie ansieht und Ihnen ins Gewissen redet – ich bin für dich gestorben, man nannte mich Hirntot – war aber nicht Tod – nur damit du sehen kannst??? Nur mal ein kleiner Gedankenanstoß betr. die als Hirntot erklärt werden und es nicht waren!!

    Ich spreche nicht nur Sie an Herr Steiner, sondern alle – die dies lesen und noch unwissend in diesem Bereich sind und zum Nachdenken und durchdenken anregen möchte und ein kluger und weiser Mensch denkt nach, macht sich darüber Gedanken, informiert sich – ein unkluger der liest nicht – der überfliegt es – macht sich keine Gedanken löscht dies was man ihm mitteilte – denn Wahrheit kann weh tun – und verschliest die Augen und Ohren!!!!

    Trotz allem eine gesegnete Zeit

    mit lieben Grüßen
    Elishua Weißkopf.

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