Promi-Aufklärungskampagne: 2. offener Brief an Matthias Steiner

Matthias Steiner.rtf

 http://www.steinertainment.com/organspende-01-06-2013/

Sehr geehrter Herr Steiner,

wie ich gelesen habe, ist Ihnen erst kürzlich der „Courage-Orden“ u.a. für Ihren Einsatz für die Organspende verliehen worden. Das kann sich ja wohl nur um einen schlechten Scherz handeln. Aber bezeichnenderweise wurde der Orden ja auch vom Heimat- und Carnevals-Verein verliehen.

  1. Wie können Sie, nachdem wir Ihnen alle dunklen Fakten nähergebracht haben, diese einfach so ignorieren und weiterhin unbeirrt für die Organspende werben?
  2. Wie können Sie die Tötung von sterbenden Menschen billigen, ja schlimmer noch, dies aktiv unterstützen?
  3. Wie können Sie das mit Ihrem Gewissen vereinbaren?

Wahren Mut würden Sie beweisen, Herr Steiner, wenn Sie gegen den Mainstream schwimmen und für die Wahrheit einstehen würden, anstatt sich als „falscher Held“ im Rampenlicht feiern zu lassen.

Ich muss Ihnen ehrlich sagen, ich empfinde es umgekehrt als unerhört, dass Sie es nicht einmal der Mühe wert finden, bei einem ernsten Thema wie diesem, sich zu meinen aufgeworfenen Fakten (siehe mein 1. offener Brief vom 08.10.2013 https://organosinfo.wordpress.com/2013/10/08/promi-aufklaerungskampagne/) direkt zu äußern bzw. mit mir in Kontakt zu treten.

Beweisen Sie uns doch, wie mutig Sie sind, machen Sie Ihrem „Orden“ Ehre, indem Sie sich einer offenen und ehrlichen Diskussion stellen und erklären Sie uns, wie Sie Ihre Werbekampagne für die Organspende ruhigen Gewissens weiterführen können, trotzdem Ihnen alle Schattenseiten darüber bekannt sind. Diese Rechtfertigung sind Sie uns als Aushängeschild der Organspende ja wohl schuldig.

Ich würde Ihnen auch empfehlen, sich dazu die von uns aktualisierte Seite über internationale Berichte über Arztfehler und Falsch-Diagnosen anzusehen, wo Sie u.a. sehr interessante Äußerungen vom renommierten Arzt Prof. Dr. Hamilton finden werden unter: www.organosprotection.com/Organwelten.html, sowie ein Bericht in unserem Blog: „Gravierende Fehler bei Hirntod-Diagnosen“, wo Sie am Ende zu einem Video (ARD-Reportage) weitergeleitet werden können, u.a. betreffend durchgeführter Untersuchungen von Dr. Deutschmann, bei denen er feststellte, dass  30% der Hirntod-Diagnosen falsch waren uvm., zu finden unter: https://organosinfo.wordpress.com/2014/03/03/gravierende-fehler-bei-hirntod-diagnosen/

Ich erwarte diesbezüglich gerne Ihren Kommentar auf unserem Blog.

Freundliche Grüße

Roman Christian Renner
Mit-Initiator von orgaNOs Global Protection Initiative
www.organosprotection.com

Lesen Sie dazu unseren Artikel zur Promi-Aufklärungskampagne: „Denn sie wissen nicht, was sie tun“ unter https://organosinfo.wordpress.com/2013/10/08/promi-aufklaerungskampagne/

Nachtrag 24.06.2014: Lesen Sie auch „Resümee – der wahre Matthias Steiner“

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5 Antworten zu “Promi-Aufklärungskampagne: 2. offener Brief an Matthias Steiner

  1. „Was ist, wenn eines meiner Kinder ein Organ benötigt, oder meine Mutter, mein Vater, mein Bruder oder meine Schwester?“

    Nein, die bessere Frage wäre: Was ist, wenn MEIN Kind als hirntot definiert wird und ich müsste entscheiden, dass mein Kind noch bei schlagendem Herzen ausgeweidet werden soll??

    • Danke für Ihren Kommentar. Gerne möchte ich auf Ihre Frage „Was ist, wenn mein Kind (Mutter, Vater etc.) ein Organ benötigt?“ eingehen:

      Dazu sollte man auch folgende Überlegungen anstellen (und diese Liste ist bei weitem nicht erschöpfend!):
      1. Will ich mit einer so schweren Operation bzw. einem so schweren Eingriff wirklich riskieren, dass mein Kind dadurch vorzeitig, als es müsste, stirbt (also schon während der OP oder innerhalb des 1. Jahres)?

      2. Will ich es meinem geschwächten Kind wirklich antun, es sehr wahrscheinlich Mehrfach- Transplantationen, weil das Organ abgestoßen werden kann, aussetzen zu müssen und dabei immer wieder erneut zu riskieren, dass es dabei im Krankenhaus stirbt?

      3. Kann ich es vor meinem Kind verantworten, dass es durch die Operation in den nächsten Jahren mehrmals transplantiert werden muss oder in den nächsten 5 Jahren in Folge sterben wird und das aber gesundheitlich noch schwerer beeinträchtigt als zuvor? Das ist die sog. 5-Jahres-Überlebensrate.

      4. Auch für den Fall, dass mein Kind zu den wenigen gehört, die die nächsten 5 Jahre überleben, kann ich es für mein Kind wirklich verantworten, dass mein Kind eines von 2 Kindern ist, dass an Hautkrebs schwer erkranken wird und in Folge dessen einen schlimmen Tod erfahren wird?

      5. Und selbst für den unwahrscheinlichen Fall, dass ausgerechnet mein Kind zu den Überlebenden gehören wird, wie kann ich es dann mit meinem persönlichen Gewissen vereinbaren, dass ich akzeptiert habe, dass für mein Kind, aber ein anderes sterben musste?

      6. Und wie erkläre ich das einmal meinem Kind, wenn es alt genug ist, das zu verstehen? Zu welchem Menschen macht mich das? Schließlich gilt: ein Kind für ein Kind

  2. Hallo Matthias, es ist schade das deine Antwort so oeberflaechlich und ausweichend verfasst wurde. Hast du sie ueberhaupt verfasst? Wenn man sich intensiv damit auseinander setzt dann gibt es kein PRO mehr, sondern nur noch ein klares KONTRA. Ich wuerde mich freuen, wenn du dich fuer ein Interview bereiterklaeren wuerdest. Nur du allein.

  3. Sehr geehrter Herr Roman Christian Renner,

    vielen Dank für ihren offenen Brief, zu dem ich gerne Stellung beziehe.

    Es freut mich sehr, dass sie sich so intensiv mit dem Thema Organspende auseinandersetzen, denn das ist auch mein Anliegen.

    Ich möchte, dass sich jeder einzelne von uns Gedanken darüber macht, ob er Organe spenden möchte oder nicht.

    Beide Entscheidungen sind richtig.

    Wer eine Entscheidung zu Lebzeiten trifft, erspart seinen Angehörigen im Ernstfall entscheiden zu müssen.

    Jedem steht es frei- im Idealfall, nachdem er sich intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt hat- PRO oder CONTRA Organspende zu sein.

    Ihre Argumente CONTRA Organspende und die Erfahrungsberichte habe ich intensiv gelesen.

    Ich respektiere und achte ihre Meinung.

    Dennoch bin ich nach wie vor von Organspende überzeugt. Deswegen unterstütze ich auch die „Kinderhilfe Organtransplantation KiO“, die sich um bedürftige organkranke oder transplantierte Kinder und deren Familien kümmert und die Organspende-Kampagne der Bundesregierung.

    Gerne möchte ich ihnen erklären, warum:

    Ich sehe Organspende als eine Frage von Hilfsbereitschaft und Solidarität.
    Andere Menschenleben zu retten, indem man Organe spendet, ist in meinen und in den Augen einer großen Bevölkerungsmehrheit eine bewundernswerte Tat.

    Ich habe vor denjenigen, die sich zur Hilfe entschieden haben, tiefen Respekt.

    Jeden Tag sterben drei Menschen in Deutschland, weil sie nicht rechtzeitig ein Spenderorgan erhalten. Pro Jahr also etwa 1100 Patienten, die durch eine Organtransplantation vermutlich hätten gerettet werden können.

    Die Wahrscheinlichkeit, Organspender zu werden, liegt deutlich niedriger als die Chance, dass man selbst eines Tages ein Spenderorgan benötigt: In deutschen Krankenhäusern sterben jährlich rund 400 000 Patienten. Nur bei etwa einem Prozent von ihnen tritt der Hirntod vor dem Herzstillstand ein.

    Jeder von uns sollte sich vor Augen halten: wir können von einem auf den anderen Tag selbst auf ein Spenderorgan angewiesen sein. Und da müssen wir uns die Frage stellen: Möchte ich dann ein Spenderorgan?

    Was ist, wenn eines meiner Kinder ein Organ benötigt, oder meine Mutter, mein Vater, mein Bruder oder meine Schwester?

    Auch das sollte in die Entscheidungsfindung PRO/CONTRA mit einfließen.
    Wie gesagt, die Entscheidung muss jeder für sich selbst treffen.

    Meine Haltung zur Organspende richtet sich aus, an der Verpflichtung zur Solidarität und an den von allen Parteien im Bundestag verabschiedeten gesetzlichen Bestimmungen.

    Bitte haben sie Verständnis dafür, dass ich an wissenschaftlichen, ideologischen oder medizinischen Diskussionen zum Thema nicht teilnehme.

    Herzlich
    Matthias Steiner

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