Denn sie wissen nicht, was sie tun

Wie die Oberflächlichkeit der Promis, Menschen das Leben kosten kann

Matthias Steiner – Europa- und Olympiasieger im Gewichtheben
„Wiegt nichts, hat aber trotzdem viel Gewicht“. Matthias Steiner setzt sich jetzt für das Thema Organspende ein und ist einer der Unterstützer der gemeinsamen Kampagne „Das trägt man heute: den Organspendeausweis“ http://www.steinertainment.com/organspende-01-06-2013/

Franziska van Almsick – Weltmeisterin im Schwimmen
„Ich war erst unsicher, dann habe ich mich ausführlich informiert – und jetzt mache ich mit: Jeder Organspender ist ein Lebensretter. Ich versuche, viele Freunde davon zu überzeugen.“  http://www.vso.de/mitglieder/sportler/35

Til Schweiger – Schauspieler: „Du bekommst alles von mir. Ich auch von Dir?“
http://www.t-online.de/lifestyle/gesundheit/id_41555364/organspende-til-schweiger-und-luca-gajdus-geben-alles.html

Mutige Promis? Oder einfach nur naive, die im leichtfertigen Glauben, man würde ihnen immer die volle Wahrheit sagen, in einer freien ½ Stunde die Pseudo-Informationen, die ihnen vorgelegt wurden, kurz überflogen haben, um eine Kampagne mit ihrem Namen zu unterstützen – nichtsahnend, zu welchen weitreichenden und fatalen Konsequenzen ihr Einsatz in Wahrheit führen kann?

Prominente, Menschen die im Rampenlicht stehen, werden bekanntlich gerne dazu benutzt, die Meinung des Volkes, UNS, zu beeinflussen. Durch ihren Bekanntheitsgrad und die damit gewissermaßen einhergehende „Vertrautheit“ soll erreicht werden, dass wir leichter ihre Empfehlungen annehmen und es ihnen gleichtun. Denn bekanntlich hören wir eher auf diejenigen, die wir kennen (oder glauben zu kennen), als dass wir Ratschläge von Fremden akzeptieren.

Die Frage ist nur: Was macht diese Prominenten plötzlich zu Experten in der Organtransplantation?

Wie kommt es, dass jetzt die Meinung, (die Promis mögen mir an dieser Stelle verzeihen, dass ich es so geradeheraus formuliere), eines „Gewichthebers“, einer „Schwimmerin“, eines „Schauspielers“ etc. zu einem derart wichtigen und zugleich umstrittenen Thema in der Medizin gefragt ist? Nur, weil sie bekannt sind? Würden Sie sich von einer Schwimmerin operieren lassen? Oder, nehmen wir etwas Harmloseres, von einem Schauspieler den Zahn plombieren lassen? Oder gar seinen Rat zu Hirntoddiagnosen einholen? Wohl kaum.

Es zeigt auf jeden Fall eines, dass dieses Thema in keinster Weise fachlich gehalten wird, sondern gezielt nur in eine Richtung gelenkt werden soll, indem bewusst die Idolwirkung von Promis ausgenützt wird und diese wie Zugpferde mit Scheuklappen vor den Karren gespannt werden.

Man könnte jetzt einwenden: „Na ja, die wissen es halt nicht besser. Die bekommen ja die gleichen Informationen wie wir alle aufgetischt“. Ja, das ist schon richtig, aber Unwissenheit schützt vor Tötung nicht! Und zweitens, mit dem Prominenten-Status erwächst auch eine gewisse Verantwortung – Verantwortung gegenüber ihrer Fan-Gemeinde, Verantwortung aufgrund ihrer Vorbild-Wirkung und Verantwortung für die Konsequenzen, die ihre Botschaften mitunter auslösen können. Ein einzelner Promi beeinflusst, je nach Bekanntheitsgrad, zig Tausende bis Millionen einzelner Menschen. Til Schweiger behauptet selbst von sich Zitat: „Ich habe wahnsinnig viele Fans, ganz viele Millionen Menschen, die die Filme mögen.“ Zitat Ende.

Millionen Menschen, beeinflusst nur durch 1 einzelne Person. Von diesen Millionen werden unzählige aufgrund der Propaganda überzeugt werden als Organspender zu fungieren, nichtsahnend, dass dies im schlimmsten Fall das bitterste und zugleich qualvollste Ende ihres Lebens bedeuten könnte.

Auf der anderen Seite ist für diesen einen Prominenten das Risiko der Organentnahme höchst minimiert, ja wahrscheinlich fast auszuschließen, selbst als Organopfer zu enden.

Warum? Ganz einfach, weil für Prominente andere Regeln zum Tragen kommen. Wie schon im Mittelalter der Klerus und der Adel, laut Wikipedia eine „sozial exklusive Gruppe mit gesellschaftlichem Vorrang“, immer eine Sonderstellung einnahmen und auch von den Steuern befreit waren, musste das einfache Volk immer bitter und teuer bezahlen. Das war schon immer so.

So wird natürlich auch anders mit Promis im Falle Hirntod verfahren. Aktuelles Beispiel: Der Stiefsohn von Sänger Usher erlitt am 7. Juli 2012 einen tragischen Unfall am Lake Lanier in Atlanta, wo er von einem Jetski gestreift wurde. Die Ärzte stellten im Krankenhaus seinen Hirntod fest. Den Orginal-Artikel können Sie hier nachlesen: http://www.promi-magazin.de/usher-stiefsohn-nach-unfall-hirntot

Zwei Wochen lag der Junge hirntot im Krankenhaus.

Wurden die Eltern in dieser schmerzvollsten Zeit von den Ärzten wegen Organspende in irgendeiner Weise bedrängt? Kein Wort davon, keine Andeutung in dieser Hinsicht – kein Drängen auf eine Entscheidung, ob die Eltern die Organe ihres Sohnes nun endlich freigeben, kein: „Sie könnten andere Menschenleben retten, die ansonsten sterben müssen“ etc. Nichts von alledem. Übliche Vorgehensweise hingegen für „Otto-Normalverbraucher“ ist, bereits nach wenigen Stunden bzw. kurz nach Feststellung des Hirntodes, die Eltern zu einer möglichst raschen Freigabe zu bewegen und dazu ist oft jedes Mittel recht. Denn Zeit ist in diesem Fall „wertvoll“, im wahrsten Sinne des Wortes – noch dazu in den USA, wo lt. Daily Mail Reporter Ärzten sogar Bonusprämien für vermehrte Organspende-Abschlüsse winken bzw. mitunter Entlassungen angedroht werden, wenn Ärzte ihre „Quoten“ nicht erreichen.

Zwei Wochen nach dem Unfall starb der Junge, nachdem die Eltern für ihr Kind die Hoffnung aufgegeben hatten und die lebenserhaltenden Maschinen für ihn abstellen ließen.

An diesem tragischen wie traurigen Beispiel sieht man aber eines ganz deutlich: Für Prominente kommt der „Promi-Schutz“ zum Tragen. Einfach aus der Tatsache heraus, dass jeder sie kennt, würde niemand es wagen oder auch nur den leisesten Versuch unternehmen, auf ihre Organe auch nur zu schielen – dies würde sofort einen Medienskandal auslösen. Ein Schutz allerdings, der für uns alle übrigen „Normalsterblichen“ nicht zum Einsatz kommt.

Aus dieser gewissen Sicherheit heraus ist es natürlich dann auch leichter, sich quasi als großmütiger Lebensretter für die Organspende einzusetzen und zu behaupten: „Du kannst von mir alles haben“.

Worum geht es hier wirklich? Ist es nicht so, dass durch dieses scheinbar „selbstlose und aufopfernde“ Eintreten für andere und diese offenkundige Bereitschaft zur Organspende, der Sympathiefaktor erheblich gesteigert wird und sich äußerst positiv auf die Fan-Gemeinde auswirken wird? Image-Aufwertung und Publicity um jeden Preis, ohne Rücksicht auf Verluste?

Aber damit nicht genug, es geht sogar noch einen Schritt weiter. Es werden rauschende „Partys“, von einer gewissen Gruppe, die sich selbst die „Jungen Helden“ nennt, veranstaltet, an denen sich ebenfalls Promis beteiligen und in lockerer und ungezwungener Atmosphäre reihenweise Organspendeausweise, so wie harmlose Clubkarten, verteilt werden. http://www.berlin030.de/content/view/6970/42/

Dazu ist nur zu sagen: „Denn sie wissen nicht, was sie tun.“

Blick in die Zukunft: Wir beurteilen unseren Wissensstand bzw. die Aktualität unseres Wissens immer nach gegenwärtigem Standpunkt. So gehen wir heute natürlich davon aus, dass unser gegenwärtiges Wissen immer der absoluten Wahrheit entspricht, retrospektiv betrachtet aber schon sehr oft revidiert werden musste.

So wie zum Beispiel der Umgang mit Mandelentzündungen zu einem der großen medizinischen Irrtümer zählt. In den sechziger und siebziger Jahren wurden die Mandeln noch fast routinemäßig bereits im Kindesalter entfernt. Die wichtige Funktion der kleinen Organe für das Immunsystem war zwar theoretisch bekannt, wurde jedoch lange Zeit ignoriert. Doch bei den Operationen traten immer wieder schwere Blutungen auf, einige Patienten starben sogar. Schließlich setzte in den späten siebziger Jahren ein Umdenken ein. (http://www.t-online.de/lifestyle/gesundheit/id_57476200/medizin-irrtuemer-die-acht-groessten-irrtuemer-in-der-medizin.html )

Was wäre nun also, wenn in den nächsten Jahren endlich auch der Hirntod widerlegt und ein Umdenken einsetzen würde und sich dieser als riesengroßer und furchtbarer Irrtum herausstellen würde?

Wie würden die Schlagzeilen dazu lauten?  Mit welchen Entschuldigungen würden Ärzte vergeblich versuchen, sich zu verteidigen? Dass sie selbst damals unter Druck standen? Dass dringend Organe benötigt wurden? Dass dies ja gesetzlich erlaubt war und sie nichts Falsches getan hätten? Was würden die Menschen im Jahre 2023 über uns, bzw. diese gesetzlich legalisierten menschenverachtenden Regelungen, denken?

Und, wie würden unsere Promis sich dann fühlen? Zu wissen, dass sie auch gewissermaßen mitverantwortlich waren und wahrscheinlich zahllose, gutgläubige Menschen maßgeblich beeinflusst haben und, wer weiß wie viele von ihnen, einen qualvollen Tod durch ihr unbedachtes und oberflächliches Handeln erleiden mussten? Mit welchen rechtfertigenden Entschuldigungen würden sie versuchen, vor der Presse ihr Gewissen rein zu waschen?

Das können wir noch nicht beantworten – aber wir möchten gerne folgender Frage auf den Grund gehen: „Was wissen Promis, die sich für Organspende einsetzen, HEUTE tatsächlich darüber?“, „Woher haben sie ihre Informationen bezogen?“

UND … werden sie, nachdem sie von uns auch über alle Schattenseiten und Fakten der Organspende ausführlich aufgeklärt wurden, immer noch bereit sein, ihre Organe zu spenden?

Das werden wir hoffentlich in Kürze erfahren und demnächst auf unserem Blog veröffentlichen.

Wir haben aus einer geplanten Serie von Briefen, die wir an verschiedene Promis richten, die sich öffentlich zur Organspende bereit erklärt haben, nun den 1. an Herrn Matthias Steiner am 8. Oktober 2013 gesandt und ihn um eine diesbezügliche Stellungnahme ersucht.

Den von uns versandten Brief finden Sie im Anschluss.

1. Promi aus unserer Promi-Aufklärungskampagne: Matthias Steiner – Europa- und Olympiasieger im Gewichtheben

Matthias Steiner.rtf

 http://www.steinertainment.com/organspende-01-06-2013/

Hier das am 8. Oktober 2013 versandte Schreiben an Matthias Steiner:

Sehr geehrter Herr Steiner,

wie ich durch die Medien erfuhr, konnten Sie für die Idee gewonnen werden, Ihren Namen für die „Organspende“ herzugeben und unterstützen die Kampagne „Das trägt man heute: den Organspendeausweis“.

Grundsätzlich möchte ich natürlich sagen, dass der Einsatz für seine Mitmenschen immer eine gute Sache ist. Allerdings haben Sie sich in diesem Fall leider sozusagen von der falschen Seite überzeugen lassen, denn die Transplantationsmedizin beinhaltet eines der dunkelsten Bereiche der Ärzteschaft.

Wir, von der orgaNOs Global Protection Initiative, sind eine ehrenamtliche Organisation. Wir setzen uns international dafür ein, Menschen über die Schattenseiten der Organspende, die nur selten Erwähnung finden, vollständig und ehrlich aufzuklären und vor staatlich einseitiger Propaganda zu warnen.

Uns würde nun interessieren, woher Sie Ihre Informationen konkret bezogen haben, die Sie zu dieser „gewichtigen“ Entscheidung veranlasst haben. Ich gehe davon aus, dass diese Informationen sehr einseitig pro Organspende gewesen sein müssen und wie üblich als „Akt der Nächstenliebe“ und „Lebensrettung“ beschrieben wurden.

Gleichzeitig kann Ihnen aber auch nicht der Vorwurf erspart bleiben, angesichts der Bedeutung des Themas und der weitreichenden Konsequenzen die Allgemeinheit betreffend, sich nicht noch besser und eingehender im Vorfeld mit den Auswirkungen der Organspende auseinandergesetzt zu haben, bevor Sie mit Ihrem Namen dafür einstehen.

Denn tatsächlich sieht die Sachlage leider völlig anders aus. Mein Schreiben soll nun dazu dienen, Ihnen die Augen diesbezüglich zu öffnen. Dazu ist es vielleicht am besten, wenn Sie sich zunächst einmal unseren Opferausweis, den wir zu Aufklärungszwecken erstellt haben auf unserer Webseite ansehen. Ein Pendant zum deutschen Organspendeausweis, nur mit dem Unterschied, dass wir hier grundsätzlich alle Fakten nennen: http://www.organosprotection.com/organopferausweisneu.html

Ich möchte jetzt nur kurz auf die wichtigsten Kriterien eingehen, damit Sie eine Vorstellung davon bekommen, auf was Sie sich tatsächlich eingelassen haben – alles Weitere können Sie dann auf unserer Webseite gerne nachlesen.

Die für die Organspende notwendige und zugrundeliegende Voraussetzung ist das sogenannte Hirntod-Kriterium. Eine medizinische Erfindung eines dubiosen Komitees aus dem Jahre 1968, das in Harvard zusammen trat, um eigens für den Zweck der Organtransplantation eine neue Definition des Todes festzulegen, damit fortan, totkranken Menschen straffrei bei lebendigem Leibe Körperorgane entnommen werden dürfen.

Ja, Sie haben richtig gelesen, ein Mensch, der explantiert werden soll, lebt zu diesem Zeitpunkt noch, denn von wirklich Toten sind Organe nicht verwendbar, weil sie aufgrund sofort beginnender Zersetzungsprozesse den Empfänger vergiften würden! Bei Beginn der Explantation sind nach wie vor alle Lebenszeichen vorhanden, denn ein sogenannter „Hirntoter“ atmet noch, das Herz schlägt, der Blutdruck steigt, der Körper heilt nach wie vor Wunden, er oder sie schwitzt, usw. Es wäre richtiger von einem „Sterbenden“ bzw. einem Organopfer zu sprechen.

Beim Ansetzen des Skalpells, Herr Steiner, schnellt der Blutdruck in die Höhe und in einer Vielzahl kommt es seitens des „Sterbenden“ zu Abwehrbewegungen. Weil das die explantierenden Ärzte stört, wird das Organopfer festgeschnallt und es werden ihnen schmerzstillende Medikamente bzw. Relaxantien verabreicht. Dennoch ignorieren und vollbringen diese Ärzte „ihr Geschäft“, durch die Hirntod-Definition ist ihnen das tatsächlich gesetzlich gestattet. Das ist nichts anderes als „justified killing“ – denn hier wird ein noch lebender Mensch durch die Explantation getötet, nur um an seine Organe zu kommen. Hier geht es nicht um einen Akt der Nächstenliebe, sondern nur ums Geld – und auch vor Kindern wird nicht Halt gemacht, was Sie sicher als 2-facher Vater ebenfalls erschüttern wird.

Nur ein Jahr vor dieser Neudefinition oder Neuerfindung des Todes, den es nicht gibt, wurde in Japan noch ein Arzt, der eine solche Explantation vorgenommen hat, völlig korrekt des Mordes für schuldig befunden. Auch der erste „Herzverpflanzer“ Christiaan Barnard sollte eigentlich, wäre es nach den damaligen Stimmen und der Presse gegangen, für Mord vor Gericht belangt werden, allerdings kam ihm noch rechtzeitig die neue Definition des Todes aus Harvard zu Hilfe.

In diesem Sinne möchte ich Ihnen wirklich dringend ans Herz legen, sich einmal die Seiten unserer Organisation genau durchzulesen, zu denen Sie Zugang  unter der Webadresse: http://www.organosprotection.com und www.organosinfo.wordpress.com  erhalten.

Dort finden Sie umfassendes Material über die wirklichen Vorgänge einer Organtransplantation. Sie finden Stellungnahmen von Eltern, die ihre Kinder der Organspende freigegeben haben und hinterher aufs Schrecklichste feststellen mussten, was sie getan hatten. Sie finden Stellungnahmen vom Papst Johannes Paul II, der sich gegen die Organspende ausgesprochen hat, obgleich er immer wieder falsch zitiert wird. Sie finden Stellungnahmen von Rechtsanwälten, von Ihren Mitmenschen und auch von Ärzten! Und Sie finden zahlreiche Beispiele von Fehldiagnosen und Hirntoten, die wieder ins Leben zurückgefunden haben.

Es wird Sie aufgrund der Fülle der Informationen wahrscheinlich ebenfalls verwundern, warum ein medizinischer Laie zu seiner Meinung gefragt und dann auch noch gebeten wird, dies öffentlich kund zu tun? Der Knackpunkt hierbei ist, ich nehme an, dies ist Ihnen durchaus bewusst, dass Sie eine gewisse Zielgruppe ansprechen und Sie natürlich eine Vorbildwirkung haben. Man versucht hier die Fragwürdigkeit der Organspende über Ihren Namen leichter in der Bevölkerung zur Akzeptanz zu bringen.

Die Organtransplantation ist ein dunkles und sehr umstrittenes Kapitel der Medizin. Es geht hier, das darf ich Ihnen versichern, in keinster Weise um die armen Kranken, sondern im Gegenteil nur ums Geld. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein „Mordsgeschäft“, mit dem Milliarden verdient werden.

Unsere Organisation wird ausschließlich durch die Arbeit freiwilliger Fachleute aufrechterhalten. Unser einziges Ziel: Ehrliche Aufklärung. Wenn Menschen dazu gedrängt werden, eine derart verantwortungsvolle Entscheidung zu treffen, müssen ALLE Fakten auf den Tisch, ansonsten ist es Manipulation.

Was ist mein Appell an Sie?

Nun, zu allererst möchte ich Sie bitten, dass Sie sich mit den für Sie wahrscheinlich neuen Fakten sehr genau befassen und sich dazu u.a. unsere Webseite und Social Media Seiten ansehen und das dort Beschriebene wirklich lesen. Recherchieren Sie auch etwas auf eigene Faust in Google. Sie werden feststellen, dass es mittlerweile schon sehr viele kritische Stimmen und Gegner der Organspende gibt.

Sie werden mir zustimmen, dass eine Medaille immer 2 Seiten hat. Die „glänzende“ Seite hat man Ihnen schon zu lesen gegeben und auf dieser Seite werden Milliarden Euros verdient. Sie werden mir vielleicht auch zustimmen, dass es in den meisten Fällen auch besser ist denen Glauben zu schenken, die nichts an einer Sache verdienen, als jenen, die damit reich werden. Nun ist es höchste Zeit, sich auch mit der Kehrseite auseinanderzusetzen.

Der zweite Appell an Sie ist der, (falls dies dann überhaupt noch notwendig sein sollte), dass Sie sich von der Gutheißung der Organspende wieder abkehren und dies auch öffentlich kundtun.

Letzter Appell wäre von uns allen und im Namen all derer, die wir schützen möchten, dass Sie uns stattdessen bei der Aufklärung unterstützen, sodass immer mehr Menschen über diese Missstände erfahren und Bescheid wissen, worauf Sie sich wirklich einlassen, wenn Sie diesen so harmlos erscheinenden Organspendeausweis gutgläubig unterzeichnen.

Helfen sie uns dabei, die Organspende künftig zu verhindern, aber bitte helfen Sie auf keinen Fall weiter mit, dass so etwas aus Unkenntnis und Irreführung geschehen darf!

Ich verbleibe in Erwartung Ihrer geschätzten Rückantwort

Ihr Roman Christian Renner

orgaNOs Global Protection Initiative
Webseite: www.organosprotection.com
Blog: www.organosinfo.wordpress.com

Diese Promi-Aufklärungskampagne wird unterstützt durch www.gesundheitlicheaufklaerung.de
Weitere Informationen finden Sie auch unter: http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/?s=organspende&x=0&y=0

P.S. Zu Ihrer Information: Wir haben diesen Brief auf unserem Blog für unsere Leser veröffentlicht und werden auch Ihre diesbezügliche Stellungnahme dazu online stellen.

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6 Antworten zu “Denn sie wissen nicht, was sie tun

  1. Matthias Steiner hat heute (irgendwie) geantwortet, nachdem ich ihn auf diesen Brief aufmerksam gemacht hatte. Siehe seine Facebook-Seite. Schade…

    • Vielen Dank für Ihren Hinweis! Da sich Herr Steiner mit uns in keiner Form in Verbindung gesetzt hat, hatten wir natürlich auch von seinem Kommentar auf seiner Facebook-Seite keine Ahnung.

      Aber ich muss Frau Popescu zustimmen, die Aussage von Matthias Steiner ist inhaltsleer und die Tatsache, dass er mit keinem Wort auf unsere aufklärenden Inhalte Bezug nimmt oder Kontakt mit uns aufgenommen hat, zeigt mir nur allzu deutlich, dass er mit dieser ignoranten Haltung den für sich einfachsten Weg gehen will.

      Womit sich Herr Steiner vor Jahren auseinandersetzen musste war zweifellos tragisch, und dass er damit völlig überfordert war, ebenso. Deswegen kann man ihm für die damalige Entscheidung auch keinen Vorwurf machen.

      Vielmehr kommt im nach hinein, wie man es in der Psychologie nennt, die sog. kognitive Dissonanz hinzu. Eine kognitive Dissonanz tritt mitunter dann auf, wenn man eine Entscheidung getroffen hat, die sich anschließend als Fehlentscheidung erweist; um den darauf folgenden unangenehm empfundenen Gefühlszustand wieder loszuwerden, versucht man sich gewisse Dinge/Ansichten etc. einzureden bzw. wieder „schönzureden“, um nicht das Gefühl zu haben, etwas Falsches getan zu haben.

      So schlimm die ganze Situation für Herrn Steiner auch damals war, umso schlimmer war es jedoch für seine Frau.

      Damals hatte er keine Möglichkeit und keine Zeit mehr sich eingehender damit zu beschäftigen. Heute aber schon! Und das ist der Vorwurf, den wir ihm machen.

      Er sollte zumindest jetzt nach unserem Aufklärungsschreiben, das wir ihm gesandt haben, diesen Fehler nicht wiederholen und stattdessen helfen zu verhindern, dass andere für seine Ignoranz und Oberflächlichkeit büßen müssen.

  2. Ich bin so froh ,lieber Roman Christian Renner, für ihren Brief an Matthias Steiner.Bei allen Aufrufen der sog.Promis,für die Organspende habe ich mich ge
    fragt was dahinter steckt.Für Geld wird ja schon immer gelogen und betrogen, in diesem Fall mit fatalen Folgen.Oder ist es wirklich Unwissenheit? Was ich nicht glauben kann.
    .Mein Beitrag zu diesem Thema sind die Verteilung von aufklärenden Broschüren und ich besuche“ pro Organspende „Vorträge,bei denen viel erzählt wird nur nicht die Wahrheit .Ein Beispiel:Es wird ständig von den Verstorbenen gesprochen,wenn ich dagegen Einspruch erhebe
    kann ich sicher sein ,das ich bei der weiteren Diskussion keine Chance mehr habe etwas zu sagen.
    Bin gespannt auf Mattias Steiners Statement
    Vielen Dank für ihre Arbeit und herzlichen Gruß Karin David

    • Danke Karin für Ihren Kommentar!

      Ich finde es auch sehr gut, dass Sie aktiv zur Aufklärung beitragen. Das ist ein hartes Stück Arbeit und man stößt sehr rasch auf Gegenwehr, wie Sie sicher auch schon festgestellt haben.

      Das Problem, das wir „Aufklärer“ haben ist, dass es gegenwärtig einfach unpopulär ist eine Gegenmeinung zu vertreten. Natürlich, jeder will als Gut-Mensch gelten und sich gerne als
      Lebensretter feiern lassen – koste es, was es wolle. Wenn es sein muss, halt mit Lügen.

      Lügenbotschaften in Massen verbreitet halten sich hartnäckig und sind schwierig zu beseitigen. Warum? Auch wenn es schon sehr viele kritische Stimmen gibt, so sind es natürlich verglichen zu den Massen, die durch staatliche Pro-Propaganda in die Irre geführt werden, noch viel zu wenige und es ist für Menschen immer einfacher der Masse zu folgen (egal ob richtig oder falsch), nichts hinterfragen zu müssen (wenn`s der Nachbar auch macht und im Fernsehen dafür geworben wird, dann wird es schon okay sein) und sich keinen Problemen/Auseinandersetzungen stellen zu müssen. Die Mehrheit der Menschen liebt es „einfach“ und will keine zusätzlichen Überlegungen oder Erkundigungen anstellen (man lässt quasi lieber für sich denken und für sich bestimmen). Und dies wird am besten bewerkstelligt durch „Ignoranz“.

      Das heißt wir haben Kämpfe auf verschiedenen Ebenen zu führen:
      1. Kampf gegen Unwissenheit und vor allem
      2. Kampf gegen Ignoranz, gegen das bewusste „Wegschauen“, gegen „Ja, hab ich schon gehört, aber glaube ich nicht..“, gegen „Es gibt doch viel mehr, die für Organspende sind als dagegen, also kann das so nicht stimmen etc.“, ohne sich aber wirklich eingehender mit dem Thema auseinandergesetzt zu haben. Und dieser Kampf ist viel schwieriger.

      Ich denke, Letzteres wird auch eher auf die Promis zutreffen und untermauert auch die bisherige „Nicht-Reaktion“ auf unseren Brief an Matthias Steiner. Ignorieren ist für viele eben der einfachste Weg – man entgeht auf diese Weise unangenehmen Diskussionen und Kreuzfeuern und kann alles mit „Kein Kommentar“ bzw. Stillschweigen einfach abwürgen.

      Unser aller Ziel sollte es daher sein, umfassend bzw. zumindest sein eigenes Umfeld über die Missstände zu informieren, sodass sich die Botschaft immer weiter ausbreiten kann, und mit der Zeit die Massen erreicht werden, bis es schließlich populärer ist, sich GEGEN als für eine Organspende auszusprechen, sodass auch jene, die sich jetzt noch in der Komfortzone verstecken können, gezwungen werden herauszutreten und Stellung zu beziehen.

      Das wird zwar noch eine Weile dauern, aber mit jedem Einzelnen, der dabei hilft, kommen wir ein Stück dem Ziel näher.

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