Thema: Tagebuch eines Organopfers (Gedankenexperiment) und Kann ich auch unfreiwillig als Organspender enden?

Im Rampenlicht der „Nächstenliebe und Lebensretter“ versucht Vater Staat uns mit Halbwahrheiten zu blenden  – wie ein geschickter Illusionist manipulierend, der zur Ablenkung den Spot nur auf jenes Geschehen richtet, das wir sehen und glauben sollen, um zu vertuschen, was im Dunkeln wahrhaftig passiert. So ist es dann tatsächlich möglich, dass uns lebende Menschen für Tote verkauft werden, eine stark umstrittene und äußerst zweifelhafte Hirntod-Diagnostik als unfehlbar und sicher präsentiert wird und explantierende Ärzte  als rettende Helfer gefeiert anstatt als Mörder gerichtet werden.

Wozu der ganze Aufwand? Damit wir als gutgläubige und gefügige Lämmer möglichst freiwillig zum Schafott gehen, um uns dann auf stiefväterliche Weise im wahrsten Sinne des Wortes ins Messer laufen zu lassen, denn Vater Staat ist gierig – gierig aufs Geld – sehr viel Geld, das mit unseren Organen verdient werden kann. Und dazu ist jedes Mittel recht. Da drängt sich die Gretchenfrage auf: „Wie hältst du`s mit der Wahrheit?“

Seit 01.11.12 soll ja in Deutschland jedem deutschen Staatsbürger eine Entscheidung zu einem sehr schwerwiegenden Thema abverlangt werden. Da es aber sehr schwierig ist, eine rein theoretische Entscheidung zu einer Situation in der Praxis, die man sich kaum annähernd realistisch vorstellen kann, zu treffen, wollen wir heute versuchen, dies einmal so real wie möglich darzustellen und nachzuvollziehen. Bitte machen Sie bei diesem Gedankenexperiment einfach kurz mit und stellen Sie sich folgendes Szenario vor:

Sie unternehmen mit Ihrer Familie einen Ausflug. Der Tag ist wunderschön, die Sonne scheint, Sie fahren mit Ihrer Frau und Ihrer achtjährigen Tochter eine romantische Straße durch den Wald entlang. Sie genießen die Fahrt, angenehme Musik im Radio, der Fuß auf dem Gaspedal, die Straße ist leicht kurvig, aber überschaubar bis Sie zu einer starken Rechtskurve kommen. Sie bremsen leicht – und PLÖTZLICH passiert das völlig Unerwartete – ein Autofahrer kommt Ihnen auf Ihrer Spur entgegen – er kommt gerade von einer Party und hat zu viel Alkohol getrunken. Sie treten mit voller Wucht auf die Bremse, Ihre Frau stößt einen schrillen Schrei aus, Reifenquietschen, ein dumpfer Knall, Blech und Splitter fliegen durch die Luft – Wie der Blitz rast er in Ihr Auto hinein – es geht alles sehr schnell – Sie bekommen von all dem nichts mehr mit.

Das nächste, das Sie mitbekommen ist …

Sie liegen nackt auf dem OP-Tisch im Keller.
Es fühlt sich alles kalt und hart an, Sie frieren.
Sie hören Stimmen und Gelächter.
Sie wollen sich irgendwie bemerkbar machen, versuchen zu sprechen, aber Sie können Ihren Körper und Ihre Lippen nicht bewegen.
Hilflos und wehrlos gemacht.
Sie hören Geräusche, sowie wenn jemand mit Werkzeug hantiert, irgendeine Maschine wird eingeschaltet.
Sie kriegen fürchterliche Angst und Panik, irgendetwas stimmt doch hier nicht.
Plötzlich spüren Sie unermessliche Schmerzen, Sie möchten schreien,
Sie beginnen zu schwitzen, Ihr Blutdruck schnellt nach oben,
Sie haben Tränen in den Augen,
es fühlt sich an, als ob der Brustkorb buchstäblich zerrissen wird,
– „BITTE aufhören, BITTE aufhören!“
ein Albtraum – NEIN!!!!! – die Schmerzen sind nicht mehr auszuhalten…

….. aber niemand reagiert auf Sie.
Die Ärzte machen unbeirrt weiter, denn …
… Sie sind für hirntot erklärt worden.

Nach dem Unfall wurde der Hirntod bei Ihnen diagnostiziert und Ihre Frau, die überlebte, hat die Freigabe zur Organentnahme nach langen und qualvollen Überlegungen und auf Drängen der Ärzte bei Ihnen schließlich erteilt, in der Hoffnung, anderen Menschen dafür das Leben retten zu können. Nicht wissentlich, dass Sie noch keinesfalls tot waren, so wie die Ärzte behauptet haben.

Sie sind soeben unfreiwillig zum Organspender oder besser gesagt Organopfer geworden und wurden auf qualvollste Art und Weise auf dem OP-Tisch legal getötet .

Anm.: Zu weit hergeholt, meinen Sie? Lesen Sie dazu, wenn Sie möchten, die Berichte auf unserer Seite: http://www.organosprotection.com/organwelten.html (und zwar weiter unten „Frankreich – Fehldiagnose Bickerstaff-Syndrom“ und „Schweden – Albtraum jedes Patienten“).

Sehen wir uns einmal konkret die jeweiligen rechtlichen Bedingungen für unser Gedankenexperiment an und erörtern folgende Frage: Wo kann man unfreiwillig als Organopfer enden?

Gehen wir bei unserem Schreckensszenario einmal davon aus, dass der Unfallort Deutschland war.

FALL 1: Länder mit Zustimmungsregelung (am Beispiel Deutschland)

In Deutschland herrscht  Zustimmungsregelung d.h. es muss explizit eine Zustimmung für eine Organentnahme eingeholt werden – entweder existiert eine schriftliche Willenserklärung Ihrerseits oder, falls nicht, wird die Zustimmung bei Ihren Angehörigen eingeholt. Klingt zunächst harmlos, aber…

… genau hier ist Vorsicht geboten! Denn für diese spezielle Aufgabe werden sog. Transplantationsbeauftragte eingesetzt, die u.a. eigens zu diesem Zweck psychologische Schulungen in Seminaren durchlaufen, um zu lernen, wie sie schneller und leichter bei den Angehörigen durchdringen können und deren einziges Ziel darin besteht, die Freigabe zur Organentnahme zu erreichen.

Und dazu ist ihnen oft jedes Mittel recht: Wie Bluthunde weichen sie nicht mehr von der Seite, bedrängen Ihre Familie und können in der schwersten, schmerzhaftesten und  zugleich verwundbarsten Stunde ihres Lebens, Druck auf unterschiedliche Weise auf Ihre Familie ausüben:

  1. Zeitlicher Druck: Das Zeitfenster für Organexplantationen ist extrem kurz – es muss innerhalb weniger Stunden entschieden werden, ob die lebenserhaltenden Maßnahmen, die dann ausschließlich dazu dienen, die Organe für den nächsten Empfänger am Leben zu erhalten, eingesetzt werden oder nicht. Wohl gemerkt, zu diesem Zeitpunkt geht es dann nicht mehr darum, das Menschenleben des betroffenen Unfallopfers sprich Ihres geliebten Familienmitglieds zu schützen oder aufrechtzuerhalten, sondern ausschließlich darum, seinen Körper maximal und gewinnträchtig für den nächsten auszuschlachten.
  2. Psychologischer Druck wird ausgeübt durch Aussagen wie: „Sie müssen sich jetzt entscheiden. Die Organe werden dringend gebraucht, andere Menschenleben hängen davon ab.“ Schuldgefühle wie „wenn Sie die Freigabe jetzt nicht geben, dann sterben andere Menschen“ werden u.a. vermittelt oder Aussagen wie „das hätte er/sie sicher auch so gewollt“ suggeriert.
  3. Druck wird auch auf Ärzte ausgeübt. Beispielsweise werden in den USA Ärzte vom Krankenhaus derart unter Druck gesetzt, wenn sie ihre vorgegebenen „Organ-Quoten“ nicht erreichen, daraufhin die Entlassung angedroht wird oder umgekehrt durch Art Bonus-Prämien geködert, damit sie sich mehr anstrengen, Familien zur Freigabe zu gewinnen. So berichtet Daily Mail Reporter:

    “This kid is dead, you got that?‘ Donor network ‚pressured medics to declare patients dead so organs can be harvested‘
  • The New York Organ Donor Network accused of bullying doctors into declaring patients brain dead when they are still alive so they can strip them of their organs
  • Whistleblower Patrick McMahon says one in five patients are showing signs of brain activity when they’re cut up
  • Donor network earns ‚millions and millions‘ from selling everything from hearts to skin and eyes to hospitals and insurance companies
  • Staff required to meet quotas for organs and can qualify for Christmas bonuses if they convince enough families to donate

Den Original-Artikel können Sie hier lesen: http://www.dailymail.co.uk/news/article-2208896/Patrick-McMahon-lawsuit-Donor-network-pressured-medics-declare-patients-dead-organs-harvested.html#ixzz2KrcAeZBHBy Daily Mail Reporter PUBLISHED:14:05 GMT, 26 September 2012| UPDATED:22:55 GMT, 26 September 2012


Unter all diesem Druck und manipulativer, irreführender Propaganda  ist es natürlich nur allzu verständlich und menschlich, dass völlig überforderte und vom Verlustschmerz überwältigte Angehörige oft die Freigabe geben, und auf diese Weise, vielleicht auch gegen Ihren Willen entscheiden, da darüber nie gesprochen wurde und Sie somit auch auf diese Weise in einem Land mit Zustimmungsregelung unfreiwillig als Organopfer enden können.

Um eben genau das zu verhindern, wurde das Gesetz in Deutschland dahingehend geändert und am 01.11.12 die sog. Entscheidungslösung eingeführt, um Bürger mehrmals in ihrem Leben mit diesem Thema zu konfrontieren und somit schon zu Lebzeiten eine Entscheidung abzuringen. Wenn möglich, pro natürlich.

Was Sie aber unbedingt noch wissen sollten:
Da Ärzte schon in vielen Fällen in der Praxis viel zu schnell und voreilig eine Hirntod-Diagnose stellten, um auf diese Weise rascher an die Organe zu gelangen, sind Angehörige oft gezwungen regelrecht um ihr Familienmitglied zu kämpfen und Ärzte anzuflehen, nicht zu rasch die medizinische Versorgung zur Wiedergenesung zu unterlassen! Lesen Sie dazu auf unserer Webseite unter: http://www.organosprotection.com/Organwelten.html die Berichte aus Großbritannien, Australien und USA.

Wie sieht die Situation im Ausland aus, in Ländern, wo andere gesetzliche Regelungen gelten und niemand unsere Sprache spricht?

FALL 2: Länder mit Widerspruchsregelung (am Beispiel Kroatien)

Bleiben wir bei unserem Schreckensszenario nur mit dem Unterschied, dass sich der Unfall nun in Kroatien ereignet hat. In Kroatien herrscht Widerspruchsregelung, was bedeutet, dass Sie zu Lebzeiten schriftlich widersprochen haben müssen, ansonsten Sie automatisch, OHNE Ihre Zustimmung, zum Organspender werden können.

Welche Staatsangehörigkeit Sie besitzen ist hierbei völlig unerheblich, da immer das nationale Recht des jeweiligen Landes, in dem der Unfall passierte, zur Anwendung für Sie gelangt. Ob Sie also als deutscher Staatsbürger in Kroatien verunglücken, macht keinen Unterschied für Sie. Viele Deutsche glauben, dass als deutscher Staatsbürger automatisch die Zustimmungsregelung für sie gilt, egal in welchem Land der Welt der Unfall geschieht, da Deutschland eben eine Zustimmungsregelung hat. Es sei nochmals darauf hingewiesen, dem ist nicht so – wie gesagt, es zählt einzig und allein das Landesrecht des Landes, wo Sie verunglückt sind.

Wenn wir bei unserem Fallbeispiel bleiben: Wenn Ihre Frau nun keine gültige Widerspruchserklärung, die zu Lebzeiten von Ihnen abgegeben wurde, auf Kroatisch vorlegen kann, dann können Sie auch, OHNE die Zustimmung Ihrer Frau „geopfert“ werden. Gesetzliche Regelungen machen dies tatsächlich möglich.

Diese Regelung gibt es übrigens in vielen Ländern Europas. In manchen Ländern hat man sich noch weitere Fallen überlegt, indem sog. Widerspruchsregister eingeführt wurden, in denen Sie mit den exakt dafür vorgegebenen Erklärungen Ihren Widerspruch einreichen müssen, ansonsten ist es nicht gültig!

FAZIT: Sie können also sowohl in einem Land mit Zustimmungsregelung als auch in einem Land mit Widerspruchsregelung unfreiwillig als Organspender enden – wenn Sie nicht die richtigen Vorkehrungen getroffen haben.

Aber wir müssen noch einen Schritt weiter denken, der zahlreiche Fragen aufwirft:

  1. Nehmen wir an, Sie wussten schon von diesen Regelungen und haben noch vor Ihrem Urlaub durch eine entsprechende Widerspruchserklärung vorgesorgt, aber Ihre Frau findet sie in dieser Stresssituation nicht oder kann sich nicht mehr daran erinnern, oder Sie haben sie im Handschuhfach deponiert, aber da das Auto Totalschaden erlitt, kann Ihre Frau nicht darauf zugreifen.
  2. Oder Ihre Frau hat Ihre Widerspruchserklärung der Krankenschwester in die Hand gedrückt. Wer garantiert Ihnen aber, nach all den Halbwahrheiten, die uns laufend vermittelt werden, dass diesem Widerspruch auch tatsächlich Beachtung geschenkt wird bzw. hinterher nicht behauptet wird, dass diese nie von Ihrer Frau übergeben wurde?
  3. Durch wie viele Hände wandert dieser Widerspruch letzten Endes, sodass dieser leicht „verloren oder übersehen“ werden könnte? Warum sollte ausgerechnet Ihr Fall mit größter Sorgfalt behandelt werden? Noch dazu, wo der hohe Organmangel und gewinnträchtige Aussichten gegen Sie sprechen?
  4. Wie sieht die Situation in einem Land aus, deren Sprache Ihre Familie nicht spricht und nichts versteht? Stellen Sie es  sich so konkret wie möglich vor, Sie wurden in ein Krankenhaus in einer kroatischen Kleinstadt gebracht. Kein Mensch spricht dort Englisch, auch kein Übersetzer ist sofort zur Hand – das Krankenhauspersonal redet unentwegt auf Kroatisch auf Ihre Familie ein. Was tun?
  5. Was ist, wenn der Unfall in einem fremdsprachigen Land mit Zustimmungsregelung stattfand, aber vor Ort keiner der Angehörigen mehr ansprechbar ist, weil sie aufgrund des Unfalls ebenfalls schwer verletzt sind und Sie „hirntot“ im Krankenhaus liegen? Wird man sich immer die Mühe machen, die Botschaft zu konsultieren, um weitere Angehörige mühsam ausfindig zu machen, nur um eine Zustimmung einzuholen?
  6. Was tun Sie, wenn Sie eine Widerspruchserklärung zwar auf Englisch vorlegen können, aber keine der diensthabenden Schwestern oder Ärzte in dem Krankenhaus, von dem Sie sich nicht einmal den Ortsnamen gemerkt haben,  versteht Englisch? Und Sie sprechen kein Kroatisch?

Viele Fragen – große Unsicherheiten.
Genau aus dieser Notwendigkeit heraus, haben wir von orgaNOs Global Protection Initiative die ORGANWACHE ins Leben gerufen. Organwache

Ein Schutz-Service bestehend aus einem Team aus Freiwilligen, die genau dafür sorgen, diese Unsicherheiten aus dem Weg zu räumen. Die Organwache sorgt dafür, dass Ihr Widerspruchsdokument in der jeweiligen Landessprache sofort und JEDERZEIT zu dem Krankenhaus geschickt wird, wo es benötigt wird. Da wir eine Organisation sind, die international und öffentlich auftritt, verleiht dies dem Ganzen ein anderes Gewicht. Dieses Dokument wird bei uns sicherheitsverschlüsselt archiviert und kann dann im Notfall zu jeder Zeit bei uns abgerufen werden. Die Organwache wird daraufhin unverzüglich tätig für Sie und schickt Ihr bei uns archiviertes Dokument an das Krankenhaus, indem Sie sich gerade befinden.

Auf diese Weise können wir Ihnen sicheren Schutz vor unfreiwilliger Organspende garantieren.

Damit Sie diesen Schutz-Service von uns in Anspruch nehmen können, brauchen Sie einfach das Widerspruchsdokument für das jeweilige Land, das Sie benötigen, bei uns anzufordern. Da wir uns mit dem Transplantationsgesetz in jedem Land gründlich auseinandersetzen und dafür Sorge tragen, dass jedes Widerspruchsdokument genau den rechtlichen Bedingungen des jeweiligen Landes entspricht und wir dieses auch dann in der jeweiligen Landessprache übersetzen lassen, haben Sie die Sicherheit, dass diese Erklärung rechtlich gültig ist und Ihnen sicheren Schutz bietet.

Dies ist mitunter nicht immer einfach für uns zu bewerkstelligen, da in jedem Land der Welt völlig unterschiedliche Ämter, Regelungen und Gesetze herrschen. Es gibt auch Länder, in denen diesbezüglich nicht einmal Gesetze dafür beschlossen wurden und alles noch „wie im Wilden Westen“ gehandhabt wird oder Länder, in denen zwar theoretisch Gesundheitsämter vorhanden sind, aber eher rein repräsentative Zwecke erfüllen und einem die Kontaktaufnahme u.a. aufgrund „Proforma-Webseiten“, die nicht funktionieren erschwert wird oder einfach weil sie schlicht unkooperativ sind.

Aber bis jetzt haben wir es immer geschafft, wenn auch mitunter unter mühsamer und aufwendiger Recherchearbeit und Nutzung aller möglichen Kommunikationskanäle, die je nach Anfrage geforderten Dokumente zu besorgen. Aus diesem Grund sind wir auch leider gezwungen einen Unkostenbeitrag pro Dokument zu verlangen, der zwar nicht einmal ansatzweise unsere Kosten decken kann, aber wir zumindest dadurch unseren Service weiter aufrechterhalten können.

Watch  Eine Warnung möchten wir an dieser Stelle noch aussprechen:
Vorsicht vor Widerspruchserklärungen, die gratis im Internet von verschiedenen Organisationen zur Verfügung gestellt werden. Wenngleich auch in guter Absicht, aber dennoch im falschen Glauben, denn folgende Mängel haben unsere Überprüfungen gezeigt:

1. Entweder nicht korrekt bzw. mangelhaft übersetzt
2. Keine ordnungsgemäße Angabe des Gesetzesparagraphen im Transplantationsgesetz oder sogar Angabe falscher Paragraphen (wie bei der BZgA)
3. Nur begrenzt in einzelnen Landessprachen ausgestellt
4. Es gibt Länder mit geführten Widerspruchsregistern, wo Sie sich definitiv eintragen lassen müssen, ansonsten ist Ihr Widerspruch NICHT gültig! Da schützen Sie irgendwelche Widerspruchserklärungen nicht.
5. In einigen Ländern gibt es vorgefertigte Formulare, die Sie verwenden müssen, ansonsten ist Ihr Widerspruch nicht gültig!
6. Bei einigen wird sogar direkt angeführt: „Für Übersetzungen übernehmen wir keine Garantie“

Wir können Ihnen nur dringend davon abraten, von solchen Erklärungen Gebrauch zu machen, nur weil sie gratis sind. Letzten Endes, sollte der schlimmste Fall eintreten für Sie, dann hätten Sie sich gewünscht,  auf Nummer sicher zu gehen. Sämtliche Widerspruchserklärungen, die wir bisher überprüft haben von anderen Organisationen, schützen Sie in den meisten Ländern NICHT!

Denken Sie bitte vor jeder bevorstehenden Urlaubs- oder Geschäftsreise daran, sich die jeweiligen Widerspruchserklärungen, entweder auf eigene Faust, oder wenn Sie es einfach und sicher haben möchten, über uns zu besorgen, damit Sie und Ihre Familie geschützt sind.

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Weiterführende Informationen, wenn Sie möchten, finden Sie hier:

Informationsseite für Österreicher: http://www.organosprotection.com/AT/MedRecht_AT.html
Informationsseite für Deutsche: http://www.organosprotection.com/MedRechtSituationDE.html
Informationsseite für Schweizer: http://www.organosprotection.com/explantationssituation_Schweiz.html

Bündnispartner: http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/der-organ-opfer-ausweis
http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/organspende-ja-oder-nein-ein-brutales-geschaeft
http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/organspende-und-hirntod-sagt-man-uns-alles

Widerspruchsdokumente direkt hier anfordern: http://www.organosprotection.com/order.php

Nachtrag:

In einem Artikel von online FOCUS vom 05.07.12: „Hirntod im Ausland“ heißt es, Zitat: „……. Dennoch müsse sich kein Tourist sorgen, dass ihm nach einem tödlichen Unfall sofort seine Organe entnommen werden, beruhigt Birgit Blome von der Deutschen Stiftung Organtransplantation. „Im Fall von Touristen werden vorher grundsätzlich die Angehörigen befragt.“ Die jeweilige gesetzliche Regelung gelte zunächst nur für Einheimische.“ Zitat Ende.

Dazu ist Folgendes zu sagen: „grundsätzlich“ wird den Angehörigen wohl nahe gelegt und alles daran gesetzt, dass sie sich FÜR eine Freigabe zur Organspende entscheiden – wie schon weiter oben hinreichend erläutert wurde. Außerdem entspricht diese Äußerung in etwa dem Wolf, der das dumme Lämmchen mit den Worten beruhigen will: „Du musst dich nicht sorgen, dass ich dich im Falle von Hungergefühlen sofort fressen werde“.

Und zweitens, kann man nicht generalisieren, dass die jeweiligen gesetzlichen Regelungen immer nur für Einheimische gelten – das ist von Land zu Land verschieden. So ist es z.B. auch möglich sich im französischen oder österreichischen Widerspruchsregister als Ausländer eintragen zu lassen, aber im italienischen nicht – hier können sich nur die Einheimischen eintragen. Außerdem erweckt der Artikel den Anschein, dass jedes Land mit Widerspruchsregelung ein nationales Register führt – dies ist ebenfalls nicht richtig! Den Original-Artikel können Sie hier lesen: http://www.focus.de/gesundheit/arzt-klinik/organspende/hirntod-im-ausland-so-entgehen-urlauber-einer-unfreiwilligen-organspende_aid_1019875.html

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Eine Antwort zu “Thema: Tagebuch eines Organopfers (Gedankenexperiment) und Kann ich auch unfreiwillig als Organspender enden?

  1. Der einzige Grund für mich nun für ein Tatoo: No organ donor! Und ein nettes Logo und: Ich widerspreche jedweder Organentnahme! auf mein Brustbein tätowiert!

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